| WWF-Herdenschutzprojekt in Graubünden | ||||
| Ende 2000 startete der WWF Schweiz in Graubünden ein Herdenschutzprojekt. Das Projekt wurde bewusst mit starkem Praxisbezug und nicht als wissenschaftliche Studie konzipiert. Letztlich werden es Praktiker sein, welche die Herdenschutzmassnahmen anwenden. Darum sollen wirksame, angepasste und praktikable Schutzmethoden von Kleinviehhaltern und Hirten entwickelt und getestet werden. Die Aktivitäten wurden mit dem Kanton Graubünden, dem Bund und der KORA koordiniert. Von Peter Lüthi, Leiter WWF-Herdenschutzprojekt Graubünden, NaturKultur, Chur |
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Im Rahmen von acht sogenannten Modellprojekten
wurden Schutzmethoden in verschiedenen Viehhaltungssystemen getestet.
In einem der Projekte wurde beispielsweise die Sozialisierung von zwei
jungen Herdenschutzhunden in eine Schafherde mit wechselnder Zusammensetzung
beobachtet. Die beiden Welpen wurden sowohl auf eingezäunten Heimweiden
als auch auf einer behirteten Alp geprüft. Dabei konnte u.a. der
kombinierte Einsatz von Schutz- und Treibhunden ausprobiert werden. In
anderen Modellprojekten wurde die Arbeit eines Schutzhundes mit Schafen
in Koppelhaltung auf Frühlings- und Herbstweiden sowie auf der Alp
getestet. Auch der Einsatz eines Schutzhundes samt seiner Herde auf der
Sömmerungsalp mit fremden Schutzhund, fremder Schafherde und fremden
Treibhunden wurde ausprobiert. Neben insgesamt sechs Herdenschutzhunden
der Rassen Patou des Pyrenées (4 Hunde) und Maremmano Abruzzese
(2 Hunde) wurde auch der Einsatz von Eseln in einer Schaf- bzw. Ziegenherde
getestet. |
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| Lernen von den südlichen
Nachbarn |
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Fazit der Exkursionsteilnehmer
für den Herdenschutz in Graubünden und der Schweiz |
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WWF Herdenschutzprojekt
2002: Erste Resultate
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Zusammenfassung des
aktuellen Erfahrungsstands
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| Weitere Unterlagen zum Thema im Internet: www.wwf.ch/medien | ||||