| alpMedia |
April
2008
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Über die Nasenlänge hinaus |
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| ************************************************ Chalet: Zurück zu den Wurzeln alpiner Baukultur ************************************************ Der Freistaat Bayern will den Chaletstil verbindlich für Wohnbauten ausserhalb von städtischen Gebieten vorschreiben. Der "Wildwuchs der Baustile" gefährde die alpine Identität. Die FDP will gegen das Gesetz, das Ende März vom Parlament verabschiedet wurde, Verfassungsbeschwerde einlegen. Die Liberalen kritisieren unter anderem, dass der Chalet-Stil auch für Beschneiungsanlagen, Lifthäuschen und Kuhställe gelten sollen. Eine Parteisprecherin forderte "Freistil für freie BürgerInnen". Der partei-interne Architektur-Obmann sagte dem "Spiegel": "Hätte es zu Zeiten des Sonnenkönigs schon diese Regelungswut gegeben, wäre Versailles heute nichts als eine Baracke mit Springbrunnen." Die regierende CSU-Mehrheit deutet Kompromissbereitschaft an. So könne beispielsweise die Allianz-Arena mit einem Satteldach ausgestattet werden. Auch in Zukunft sollen Ausnahmen möglich sein, insbesondere bei Altbauten. Beispielsweise könne Schloss Neuschwanstein mit vorsichtigen Eingriffen "auf Linie" gebracht werden, etwa mit den beliebten Geranienkistchen vor den Fenstern. Touristiker und Touristikerinnen zeigen sich erfreut über den Vorstoss aus Bayern. Sie rechnen mit einer deutlichen Zunahme an Gästen aus Grossbritannien, Japan und aus der Südsee, wo Geranien als exotisch gelten. Quelle: Berliner Abendpost vom 29.3.2008 |
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| ************************************************ Babelfish speichert Übersetzung Kosten ************************************************ Die Verbindung "Alpine Stadt des Year" die Wünsche, zum eines grösseren Teils seines jährlichen Etats Mitarbeitprojekten einzuweihen - insbesondere in auffangen von Energie - und hat wichtige finanzielle Entscheidungen treffen gemußt. Die on-line-Übersetzer, die großen Fortschritt in den letzten Jahren, die Verbindung gebildet wurden, entschieden, zu experimentieren mehrere von ihnen. Die Tests haben geprüft, daß Babelfish der kompetenteste on-line-Übersetzer ist, der auf alpine Themen sich bezieht. Folglich "Alpine Stadt des Year" ist froh, eine ökonomische Lösung gefunden zu haben, ihr ermöglichend, dem weiteren Gebrauch von allen alpinen hauptsächlichsprachen (deutsch, französisch, italienisch und Slovene) in allen Publikationen und in Fällen zu garantieren. Dieses ist in der Tat ein wichtiges Element, das einem hohen Standard der Arbeit und der starken Teilnahme zu den organisierten Tätigkeiten innerhalb des Netzes der Städte garantiert. Die finanziellen Schwierigkeiten wegen der Übersetzung Kosten werden durch alle alpinen hauptsächlichnetze geteilt. Das Netz der alpinen geschützten Bereiche ALPARC ist an der Erfahrung sehr interessiert, die durch "Alpine Stadt des Year" geführt wird; und kann nahe bei sein bilden den Schritt zu diesem modernen und leistungsfähigen Übersetzung System. Verbindung: http://de.babelfish.yahoo.com (de) |
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| ************************************************ Umweltfreundliches Beschneiungsverfahren "Petrus" ************************************************ Die französische Skigebietsbetreiberin Compagnie des Alpes (CAD) testet diesen Winter ein neuartiges Beschneiungsverfahren. Dabei bringen Düsenflugzeuge in der Atmosphäre Kristallisationskeime, z.B. Silberjodid, aus, die zu Wolkenbildung und Niederschlag führen. Die CAD betont, dass es sich bei der Methode nicht um künstliche, sondern um natürliche Beschneiung handle. Es seien keine fixen Installationen mehr nötig, es könne Energie und Wasser gespart werden und die unschönen weissen Pisten inmitten brauner Landschaft könnten ebenfalls vermieden werden, da statt einzelner Pisten ganze Landschaften beschneit würden. Das Verfahren entspreche insofern dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Das Verfahren der Wolkenimpfung wurde von Russland bereits erfolgreich vor 1. Mai-Paraden angewendet, um für den Anlass schönes Wetter zu garantieren. Die CAD hat nun das System für "gefrorene Niederschläge" patentieren lassen und möchte es unter dem Namen "Petrus" global vermarkten. Notorisch schneearme Regionen wie Südengland haben bereits starkes Interesse bekundet. Infos: http://www.econeige.dieu (fr) |
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| ************************************************ Ökologische Netzwerke für Grosssäugetiere ************************************************ Die Alpenkonvention, die Karpatenkonvention und die Biodiversitätskonvention wollen sich gemeinsam für einen Alpen-Himalaja-Korridor für Grosssäugetiere einsetzen. Im Rahmen der Vertragsparteienkonferenz der Biodiversitätskonvention in Bonn/D werden sie dazu am 30. Mai 2008 ein Memorandum of Understanding unterzeichnen. Im Fokus steht das Bestreben, die Ausbreitung des Gigantopithecus vom Himalaja über den Kaukasus und die Karpaten bis in die Alpen zu ermöglichen. Erste Pilotprojekte sollen in Gemeinden der Netzwerke "Allianz in den Alpen" und Zentralasiatische Bergdorfallianz bereits diesen Sommer gestartet werden. Der Gigantopithecus, ein naher Verwandter des Yeti, leidet darunter, dass durch die Klimaerwärmung die drei Meter breiten Pfade zuwuchern, auf denen der Grosssäuger die Gebirge durchquert. Zum Überleben benötigt die Art neue Lebensräume. Angeregt wurde die Initiative von dem Alpinisten Reinhold Messner. Laut Messner könnten die neuen Gigantopithecus-Vorkommen in den Alpen im Sinne eines sanften Tourismus auch zu naturkundlichen Reisen genutzt werden. Messner will den Garten des Schlosses Juval so umgestalten lassen, dass der Gigantopithecus dort optimale Lebensbedingungen vorfindet. Quelle und Infos: http://www.abominablesnowman.co.uk (en) |
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| ************************************************ "Problembär JJ3" ausgeliefert ************************************************ Der mit einem GPS-Sender versehene Bär "JJ3" wurde während seines Winterschlafs in Graubünden/CH aufgespürt und per Hubschrauber nach Italien transportiert. Für die Bündner Behörden war der Transfer laut Pressemitteilung "ein genialer Coup mit doppeltem Nutzen". Zum einen entledigten sie sich eines Braunbären, der seit seiner Einwanderung aus Norditalien für Ärger gesorgt hatte; unter anderem weil er in der Region Lenzerheide auf der Suche nach Futter wiederholt Mülltonnen durchwühlte und streichelnden Kindern rauh durchs Gesicht leckte. Zum anderen lösten die Bündner eine alte Schuld ab: "JJ3" wurde als Entschädigung für den Steinbockraub vor hundert Jahren ausgeliefert. Er soll im italienischen Nationalpark Gran Paradiso ausgewildert werden. Nach einem Dutzend Vergrämungsaktionen im Bündnerland, bei denen auch geschossen wurde, gilt "JJ3" als ein robuster Vertreter mit guten Überlebenschancen. Die zuständige Biologin Ursula Braun meint: "Ein Typ aus echtem Schrot und Korn." Quelle: Die Südostschweiz, 4.04.08 |
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| ************************************************ Ungarn wird Vertragsstaat der Alpenkonvention ************************************************ Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány wird für kommenden Freitag in Innsbruck/A zur Unterzeichung der Alpenkonvention erwartet. Dadurch soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass Teile von Westungarn geologisch zu den Alpen zu rechnen sind. Alpine Gesteinspakete reichen bis nach Ungarn hinein, sind aber durch pannonische Sedimentschichten überdeckt. Ungarn erhofft sich von diesem Schritt die Möglichkeit, sich an Alpine Space-Projekten beteiligen zu können. Marco Onida, der Generalsekretär der Alpenkonvention, begrüsst diese Entwicklung und hofft, dass sich alpine Gesteine unterirdisch womöglich noch weitererstrecken. Er erklärte auf einem Kongress in Madrid: "Wenn man der Sache geologisch auf den Grund geht, reichen die Alpen von der Iberischen Halbinsel bis zum Schwarzen Meer." Man müsse nur tief genug bohren. Der Generalsekretär dementierte Mutmassungen, er spekuliere letztlich auf neue Mitgliedsländer bis zum Ural. Und wie immer um diese Jahreszeit vermeldet die CIPRA, dass die Schweiz und Italien alle Protokolle der Alpenkonvention ratifiziert haben. Brüssel lässt verlauten, dass die EU die Protokolle nur dann ratifiziere, wenn sich auch Washington zu diesem Schritt bereit erkläre. Quelle: CIPRA International |
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| ************************************************ Mont Blanc bald umbenannt? ************************************************ Der französische Präsident Nicolas Sarkozy möchte noch dieses Jahr den höchsten Berg der Alpen, den Mont Blanc, umbenennen. Seine Kritik lautet angeblich, "dass da schon lange nichts mehr weiss ist". Er schlägt eine Modernisierung bei der Namensgebung von Alpengipfeln vor. Mit mehr "Human Touch" sei das Hochgebirge künftig besser vermarktbar. Wohlwollend beurteilt er einen Vorstoss aus seinem Umfeld, den "Weissen Berg" in Mont Brun umzubenennen. Populäre Figuren der Zeitgeschichte verliehen, so dringt aus dem Elysee-Palast, den "leicht verstaubten Alpen" mehr Chic. Kritik an der französischen Initiative kommt aus Mailand. Verschiedene unabhängige italienische Fernsehstationen schlagen eine Umbenennung in Monte Silvio vor. Das habe nichts mit dem Vornamen eines bekannten Politikers zu tun, sondern orientiere sich am Lateinischen "Silva", Wald. Brüssel versucht nun, in der verfahrenen Situation diplomatisch zu schlichten. Die Europäische Kommission schlägt als neue Bezeichnung "Mount Barroso" vor. Mit dem Namen des europäischen Chef-Charismatikers könnten sich 350 Millionen EuropäerInnen "von ganzem Herzen identifizieren". Quelle: http://www.peakware.com/peaks.html?pk=152 (en) |
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| ************************************************ Alpine Milchwirtschaft: Kamele als Klimagewinner ************************************************ Eine neue Studie untersuchte die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Nutztiere. Gemäss den ForscherInnen werden schon bis Mitte des Jahrhunderts Kühe unterhalb von 2500 Metern weitgehend von Kamelen und Lamas abgelöst werden. Dies eröffne neue Chancen und Märkte. Die Studie nennt innovative Milchprodukte für AllergikerInnen als ein Beispiel von vielen. Camelider Joghurt, Käse und Quark seien besonders lecker und ermöglichten empfindlichen Menschen "Genuss ohne Reue". Dies gelte auch für die vielen Zuwanderer aus China, die wegen des demografischen Wandels in der Alpenregion angeworben werden. Die meisten von ihnen besitzen nicht das notwendige Enzym, um Kuhmilch verdauen zu können. "Kamelmilch ist auch ein Türöffner für die asiatisch-alpine Migration", schaut die Studie weit voraus. Quelle und Infos: http://www.zalp.ch/aktuell/suppen/suppe_2004_01/su_mi.html (de) |
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| ************************************************ Heidi ist Slowenin ************************************************ Das Literaturhistorische Institut Sloweniens hat nachgewiesen, dass die berühmte Romanfigur Heidi nicht Schweizerin, sondern Slowenin ist. Dazu haben sie verschiedenste Heidifilme analysiert und konnten nachweisen, dass Heidi eher östliche Gesichtszüge aufweist und Japanisch spricht. Der vielzitierte Satz "Peter, Peter, wenn du nicht artig bist, lasse ich die Ziegen Salz von deinen Fusssohlen lecken" sei aufgrund der falschen linguistischen Zuordnung ein krasser Übersetzungsfehler. Heidi habe vielmehr gesagt: "Peter, wenn wir gross sind, kaufst mir eine Datscha am Plattensee, gell!" Das Mädchen müsse folglich aus den Ostalpen stammen. Der Bürgermeister von Maribor/SI droht mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Schweiz, sollte diese weiterhin mit Heidi Tourismuswerbung betreiben. Er sagt vor der Presse: "Alles was recht ist: Heidi - das sind wir!" Infos: http://www.heidi-net.com (en) |
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Beschneiungssystem Petrus, camelider Yoghurt für den Genuss ohne Reue, ein Satteldach für die Allianz-Arena bei München.....
geniess es!
lg
Eine solche Schnapsidee kann hier wirklich nur in einer Zeit entstehen, wo wir wahnsinnige Mengen von Kunstdünger importieren, der im fernen Ausland mit diesel-fressenden Riesen-Baggern aus dem Boden geschaufelt wird , dann mit Diesel-fressenden Schiffen nach Europa transportiert, und dann schliesslich mit Diesel-fressenden Lastwagen in die Schweiz geliefert wird.
Würden wir unseren Kuhmist verbrennen, und KEINEN Kunstdünger importieren, hätten wir in einem Jahrzehnt ausgelaugte Böden = keine Ernte = nichts zu essen. Verbrennen wir aber den Kuhmist und rechnen die Energie(Diesel) die wir brauchen, um Kunstdünger aus weiter Ferne zu holen, dann kommen wir zum Ergebnis, das wir mehr Energie hineinstecken, als das wir mit Kuhmist herausholen! Eine Negativ-Bilanz! Da kann man geradesogut Dieselöfen bauen, und den Diesel direkt verbrennen! Viel effizienter! Nur subventioniert heute niemand Dieselöfen..................und genau darum geht es!
Gibt es einmal keinen billigen Diesel mehr (BALD), dann ist Schluss mit den wahnsinnigen Importen. Dann braucht der Bauer seinen Mist für seinen Acker, und sicher nicht zum Heizen....sonst gibts nichts zu essen. Zum Kochen und Heizen gibts Holz. Der Baum ist eine effiziente Solaranlage. Wächst ohne Energieverbrauch und macht aus Sonne Wärme.
Mist verbrennen(für Strom, Heizen, Kochen, was auch immer...) ist eine völlige Quatschidee. Eine Rechnung die nicht aufgeht. Mist gehört auf den Boden um den Kreislauf zu schliessen. Das ist die effizienteste und einzig richtige Nutzung der Energie, die im Mist steckt.
Die gleiche Negativ-Bilanz ergibt sich mit dem Methangas(Kuhfurz):
Da redet man von "High -Tech-Balloons", "Tankwagen", "Rohrleitungssystemen", "Kraftwerkszentralen".........Mit welcher Energie werden denn all diese Geräte hergestellt?....Mit der aus Kuhfurz gewonnenen Energie? Natürlich nicht, sondern mit Diesel, Strom, Kohle, Erdgas usw.....
Auch hier wird der Energie-INPUT nicht eingerechnet, sondern nur der OUTPUT, der in jedem Falle KLEINER ist als der INPUT. Aber wenn es tüchtig subventioniert wird(Diesel wird billig GEKAUFT, Kuhfurz teuer VERKAUFT), dann machen ein paar Leute ein Geschäft damit............... Energie GEWONNEN hat aber niemand. Und Treibhausgase gesenkt schon gar nicht.