| Rückkehr der verlorenen Schafe |
März
2009
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| Dem Engadin verdanken die edlen Schafe mit den auffälligen Ramsnasen und den langen Hängeohren ihren Namen. Hier waren sie einst heimisch und haben sich über Generationen an die Bedingungen einer extensiven Bergviehwirtschaft angepasst. «Besch engiadinais» oder auch «Besch da pader» nannte man sie früher, denn ihr rustikales, rotbraunes Wollvlies ähnelte den einstigen Mönchskutten. Fast ausgestorben Mit dem in der Mitte des letzten Jahrhunderts einhergegangenen Rassesterben kamen auch die traditionellen Engadinerschafe unter Druck und verschwanden von den Alpweiden des Bündnerlands. Die Stiftung ProSpecieRara fand Anfang der 80er Jahre nur noch wenige Tiere und startete mit Hilfe vieler engagierter Züchterinnen und Züchter nur knapp vor dem endgültigen Aussterben ein Erhaltungszuchtprogramm. Heute hat der Tierbestand, der vom Schweizerischen Engadinerschaf-Zuchtverein SEZ betreut wird, die Marke von 2000 Zuchttieren wieder überschritten. |
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