| D Frau vom Alpmeischter und dr Hirt |
Juli
2009
|
|
|
||
|
|
||
A paar vo eu muass i jetz grad enttüscha: das git kai Schkandal-Gschicht! Als Frau vom Alpmeischter kumm i öppa in da Gnuss, wildfremdi Menscha an minam Kuchitisch bewirta ztörfa. As sind Krankaschwöschtara, Sozialarbeiter, Us-Stieger, Murer, Skilehrer und anders, und sie kömmend sich go vorstella für d Hirta-Stell uf dr Galti-Alp. |
|
![]() |
|
Dia Hirtinna und Hirta märken schnäll, dass dr Alpmeischter für alli Problem rund um ds Wohlsi vom Veh, und d Frau vom Alpmeischter für ds Wohlsi vom Hirt zuaständig isch. I bin dr Meinig, wenns am Hirt wohl isch, macht är sini Arbet au rächt. Wenn är sich aber über di schlächt igrichtet Kuchi ärgara muass, wenn är am Obed müad und mit knurrendem Maga in d Hütta kunnt, dänn muass ma sich nit wundara, wenn är kai Luscht het, au amohl öppis z macha, wo nit im Vertrag stoht. Ma muass nu reda mit am Hirt, amohl froga, wia ärs mit Kocha het. Wenn i merk, dass är sich nu vo Brot und Käs ernährt, dänn bring i ihm a sälbergmachti Gulaschsuppa zum Wärma und a Pack Fertigröschti mit Eier. Küacha und Schoggi sorgen immer für Freud, Frücht und Tomata au. Aber ständig d Zucchetti-Ueberschüss us am Garta in d Alp liefara gmäss am Motto: «dä söll neh, was miar gäben», das isch äba nit mini Art. I han scho viel vo üsarna Hirta glärnt. Sie händ zum Teil sehr edli Wertvorschtelliga, machen sich viel Gedanka zum Zuastand vo dr Wält, händ Sorg zur Umwält und händ di avertrauta Tiar liaber als dr Bsitzer sis eigana Veh. Läbenskünschtler hets au drunter, vo däna ihrer Zuaversicht hätti i miar am liabschta a Schiba abgschnitta! |
|
![]() |
|
I han Freud an däna Schpura. Ds uneiganütziga Schaffa rächni jedam gross a. Liabi Hirta! I bin zwor «nu» d Frau vom Alpmeischter und «nu» a Muatterkuahbüri, aber i han grossi Achtig vor eurer Leischtig, iahr sind mini wohra Helda vo dr Alp! |
|
| Home | Aktuell | Stellenbörse | Pinwand | Archiv | Einkaufen | Kontakt | Sitemap | Suchen | Alle Inhalte © by zalp.ch | mail(at)zalp.ch | go to top |
Ich bin pens. Grenzwächter und wollte es noch einmal wissen, wie es heute in der Landwirtschaft aussieht. Ich war vor 2 Jahren, 4 Monate bei einem gebildeten CH Bauern in Quebec. Ich habe täglich 13 Std. gearbeit und dabei 8 kg. abgenommen. Fütterung, Feld, Wald. Ich bereue keinen Tag. Ich habe wieder Hoffnung, dass die jungen Landwirte mit ihrer heute besseren,praktischen und schulischen Bildung auch mehr Achtung und Anstand zeigen. Ludwig Kistler