| Die Hörner preisen | |
| Erscheinungsdatum August 2011 |
Beim Wettbewerb «Nationaler Hörnerfotowettbewerb 2011» werden die schönsten Kuh- und Ziegenhörner der Schweiz gekürt. Der Preis geht dabei nicht an den Fotografen, sondern an den Tierhalter. Daniel Wismer und Armin Capaul wollen mit dem Wettbewerb die Idee des «Hörnerfrankens» vorwärts tragen. |
Wetzt die Klingen oder den Fotoapparat und schleift die Hörner fein. |
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| Links zur Hörner-Diskussion | www.kagfreiland.ch/kagfreiland.asp?lv1=17&lv2=132 www.kuhmithorn.ch http://de.wikipedia.org/wiki/Horn www.zeitenschrift.com/magazin/51-kuehe.ihtml www.zalp.ch/aktuell/suppen/suppe_2003_05/su_ho.html www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/17/Schweiz/Kontroverse-um-Kuh-Hoerner |
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3 Kommentare zum Beitrag
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Sehr gute Idee, darüber freue ich mich sehr, aber sicher viel mehr noch die Rinder und Kühe. August 2011 konnte ich so ca. 40 Rinder auf der Alpe Lüner See nahe der Schesaplana beobachten. Von den behornten 40 Rindern, noch nicht Kühe, hatten nur 2 keine Hörner. Diese zwei hatten immer dann Stress wenn bei der großen Weidefläche doch ein Rind mit Hörnern in die Nähe kam. Wie bei den enthornten Ziegen im Gebirge, so auch hier, die enthornten drehten sofort ab, taten sie das nicht, bekamen sie eins gegen den Kopf oder in die Seite von dem Tier mit Hörnern. Insider wissen das, was es bedeutet unter Stress zu stehen. Diese Tiere waren ziemlich vereinsamt. Die enthornten Ziegen auf der Alp Puzzetta in Gaubünden wurden zum Beispiel "Blödi" genannt, weil sie sich durch den Stress nicht so "hemmungslos" benehmen konnten und dadurch auch orientierungslos wirkten. Sie blieben auch bis zuletzt hinter der Herde her, wenn es zum melken ging. RonaldHoerstmann@t-online.de
Das ist die erste super Idee, welche Bauern lancieren. Ich wünsche den Beiden viel Glück bei ihrem Kampf um Tierschutz und gegen die übermässige Chemielobby der IP Bauern und des Bundes. Ich esse schon lange kein Fleisch mehr und trinke keine Milch, weil ich nicht weiss was für Chemie ich zu mir nehmen würde. Hörner kann ich eine beisteuern, aber vielleicht finde ich welche auf einer Wanderung.
Das ist ein super Wettbewerb! Leider kann ich keine Fotos beisteuern, weil bei meiner Herde die meisten Tiere enthornt sind. Dafür aber eine Geschichte: auf der Jungviehalp in Tenna kamen eines Tages zwei in knallrote Tücher gewandete junge Männer auf der Weide auf mich "zugeweht". Der eine, ein blond gelockter Schweizer,der andere, ein schöner Afrikaner mit kunstvoll geflochtener Frisur,in deren Zöpfchen Perlenschmuck eingearbeitet war. Er hatte Teile von aufgeschnittenen Autoreifen unter die Füsse gebunden, womit er später den Piz Fess (2880m hoch) erklomm. Als ich den Mund wieder zubrachte, kamen wir ins Gespräch und es stellte sich heraus, daß der Schweizer in Tansania aufgewachsen war. Der Afrikaner war ein Massai, das erste Mal in der Schweiz und sowas wie ein Herzensbruder für ihn. Das höchste Gut der Massai ist ihr Vieh, mit dem sie nomadisch herumziehen. Ganz besonders stolz sind sie auf die Tiere mit den größten und schönsten geschwungenen Hörnern. Beim Viehhandel und bei der Zucht ist das ein sehr wichtiges Kriterium. Er hielt mich für unermeßlich reich, weil er dachte, daß die ganze Herde, die ich hütete, mir gehören würde. Nur, daß die meisten Tiere enthornt waren, konnte er schier nicht fassen.