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| Das Bücheralbum umfasst: Sachbücher | Handbücher | Alpkataster | Belletristik | Foto/Bildbände | Kinderbücher | Hörbücher |
| Neuerscheinungen | ||
93 Krankheiten |
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| Umfassendes und übersichtliches Nachschlagewerk bei Krankheiten von Kleinwiederkäuer. 93 Krankheiten werden in einer leicht verständlichen Sprache beschrieben, dabei gehen die AutorInnen der Krankheitsentstehung und ihren Ursachen nach, beschreiben Vorkommen und Bedeutung, erläutern die Diagnose in Text und anschaulichen Bildern, zeigen Behandlungen und Vorbeugungen auf. Über das Inhaltsverzeichnis und das Register ist eine mögliche Krankheit schnell gefunden. Die Behandlungsbeschriebe orientieren sich an schulmedizinischen Methoden, homöopathische Behandlungen werden nicht aufgezeigt. Insgesamt ein sehr nützliches Buch, auch für die Alp. Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer, 2010 ISBN 978-3-033-02332 | CHF 92.– | www.caprovis.ch |
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Über den weiten Alpenbogen |
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| «Almen und Alpen» ist eine länderübergreifende Untersuchung zu fast allen Themen der Alpwirtschaft. Soviel Wissen war meines Wissens noch nie an einem Ort versammelt. Das Spektrum umfasst die Geologie, das Klima, die Topografie der Alpen, geht über zur Nutzung, erklärt Grund und Boden, Flora und Fauna, behandelt Beweidungsformen und deren Auswirkungen, zeigt ökologische Entwicklungen und menschliches Zutun auf, versucht Tendenzen und Möglichkeiten der Alpwirtschaft zu entwerfen. Kein Lesebuch, aber ein Nachschlagewerk für jeden Alpinteressierten, der sich noch wundern kann, was es alles zu wissen gibt. Das Heft umfasst 148 Seiten, die beiliegende CD enthält das gesamte Werk mit 1448 Seiten im PDF-Format zum gezielten durchsuchen. Mit ausufernd vielen Tabellen, Abbildungen und einer Bildergalerie der geologisch unterschiedlichen Alplandschaften. Höhenkulturlandschaft der Alpen, Ökologie, Nutzung, Perspektiven Verein zum Schutz der Bergwelt, München 2009 | ISBN 978-3-00-029057-2 | ca. CHF 60.– |
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Wenn die Rösti anbrennt |
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| Soll man lesen oder kochen? Eine Frage, die sich ohne dieses Buch kaum stellt, damit aber schon. Denn die erste Hälfte ist voller Alpgeschichten, Tagebuchaufzeichnungen, Sagen, Fotos und persönlicher Gedanken des Älplers Martin Bienerth: zum Hüten in früherer und heutiger Zeit, zur Kuh unbedingt mit Horn, zur Milch, zur Butter, zum Käse, zum Ziger und dem Alpschwein als Veredelung von Schotte und missratenen Alpprodukten. Angenehm authentisch und älplerisch, da schreibt kein Alpfunktionär, kein Wissenschafter oder Journalist, da schreibt einer aus seinem selbsterlebten Alptag. Im zweiten Teil folgen die Rezepte. Eine hübsch bebilderte Zusammenstellung einfacher Choscht. Solides Kochfundament bäuerlicher Küche mit ein paar kreativen Perlen. Insgesamt knapp 30 Zmittags mit 17 Suppen und 22 Desserts, das sollte für einen Sommer frei von Gaumenlangeweile reichen. Fona Verlag, Lenzburg 2010 | ISBN 978-3-03780-420-9 | CHF 34.90 Bestellen: http://www.fona.ch |
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Gefährliche Alpen |
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| Hans Haid ist Biobauer im Tiroler Ötztal, unermüdlicher Kämpfer gegen die Zerstörung des Alpenraumes, Volkskundler, Dichter und Querdenker. Die zusammen mit seiner Tochter Barbara Haid verfasste Kulturgeschichte der Naturkatastrophen im Alpenraum ist denn auch weniger eine wissenschaftliche Studie, als eine aus alten Erzählungen, Chroniken und Zeitungsberichten zusammengetragene, reich bebilderte Sammlung von Murgängen, Berg- und Felsstürzen, Stürmen und Erdbeben von der vorgeschichtlichen bis zur heutigen Zeit. Aber auch die Rolle der Menschen kommt nicht zu kurz. Zum einen als Verursacher, sei es direkt durch unvorsichtiges Handeln oder indirekt durch den Klimawandel. Zum anderen in ihrem Versuch, das Unheil zu erklären und sowohl mit Beten und Bittgängen wie mit technischen Mitteln zu verhindern. Dabei scheuen sich die Beiden nicht, zwischendurch mit einem gehörigen Schuss Pathos ihrem Heiligen Zorn gegen die modernen Katastrophen der Umweltzerstörung und des winterlichen Massentourismus freien Lauf zu lassen.an Eine Kulturgeschichte der Naturkatastrophen im Alpenraum Nagel & Kimche, Zürich 2010 | ISBN 978-3-312-00453-9 | CHF 49.50 Bestellen: http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=4640 |
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Menschen am Berg |
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Acht Geschichten und Reportagen über Menschen, die am Berg leben oder eine Beziehung zu den Bergen haben, darunter ein Portrait der Älplerfamilie Wehrli aus dem Jura: «Die Tiere und der Berg brauchen uns. Es ist ja sonst keiner da.» Exakte Beobachtungen von Menschen am Berg, die von ihm gefangen, begeistert oder einfach mit ihm unumstösslich verbunden sind. Ein hübsches Stück Buch, ein manchmal wehtuend melancholisches Stück Literatur, eine schlussendlich persönliche Annäherung der Autorin an den Berg, den sie in der Kindheit verabscheut hat. |
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Löcherware vom feinsten |
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| Wer nicht nur gerne Käse macht, sondern auch erfahren möchte, was alles möglich ist, wenn man den Käse auf dem richtigen Fleck hat, wird mit dem Buch schmierig, löcherig, weisschimmlig, zigerig, cremig, hart und zuletzt ausgereift glücklich. «Schweizer Käse» ist das momentane Standardwerk zum Schweizer Käse. Damit sind nicht die Industriekäse wie Emmentaler oder Greyerzerkäse gemeint, sondern originelle Sorten, hergestellt von Leuten, die angetrieben sind Käse jenseits der Massen und der Langweile herzustellen. Portraitiert werden Käse aus allen Landesteilen und aus allen Höhenschichten. Klar, dass der Anteil an Alpkäseportraits im Verhältnis zur produzierten Menge zu hoch ist, aber auf der Alp wird der Mythos um einen handwerklich hergestellten Rohmilchkäse, den Urkäse schlechthin, am eindrucksvollsten ersichtlich. Konkret geht es um Mascarpin und Chevrotin, um Stanser Fladen und Mühlistein, um Schab- und Kräuterziger, aber auch um geläufigere Sorten wie Echter Emmentaler, Alp-Sbrinz, Vacherin, Raclette, Tilister aus Käsereien mit dem besonderen Löchlein auf dem i. Kurz: Reich und toll bebildertes Plädoyer für den Rohmilchkäse. Neben einer umfassenden Historie des Schweizer Käse enthält das Buch ein umfassendes Lexikon der Schweizer Käsesorten und der Käsereifachbegriffe. Ursprünge, traditionelle Sorten und neue Kreationen AT Verlag AZ Fachverlage AG, Baden 2009 | ISBN 978-3-03800-474-5 | CHF 98.– |
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| Sachbücher | ||
Kein Platz auf der Kuhhaut |
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Die Kuh muss für vieles hinhalten. Das wird klar bei der Lektüre dieses allumfassenden Buches über die Kuh in Geschichte, Kultur und Verwertung. Knapp 1,3 Milliarden Rindviecher grasen uns einen Viertel Nahrungsmittelanteil weg, alle zusammen sind mehr als doppelt so schwer wie die menschliche Masse und wir lieben sie einfach, die Kuh. |
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| Lebensperspektiven in den Alpen | ||
Eigentlich, so könnte man als Naturliebhaber meinen, ist es gut, wenn sich der Mensch weit in die Alpentäler zurückzieht und die Berge der Wildnis überlassen werden. Die Zukunft der Alpen liegt jedoch ganz entscheidend in den Händen der Menschen vor Ort, so mahnt Werner Bätzing, Professor für Kulturgeographie und einer der anerkanntesten Alpenexperten. Verlassen immer mehr Menschen entlegene Bergdörfer, so kommt die Landwirtschaft zum erliegen. Almweiden verbuschen und der Wald breitet sich unkontrolliert aus, die Biodiversität nimmt wahrscheinlich ab. Wirtschaftsgebäude, Siedlungen und Dörfer verfallen und der Erhalt von Saumpfaden und Wanderwegen wird immer aufwendiger, teurer oder sogar unmöglich. Mit den Bergdörfern stirbt die Kulturlandschaft und wenn überhaupt vorhanden, kommt danach der Tourismus zum erliegen. |
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Gletscherluft und Molke |
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| Das Leben auf der Alp kann auch heute noch hart sein. Die Lektüre von Jägers Studie, in der er in klassisch volkskundlicher Manier Berichte über das Leben auf den Tiroler Alpen vom ausgehenden Mittelalter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts sammelt, öffnet einem allerdings einen Blick auf Lebensbedingungen, die nicht nur hart und durch vielerlei Gefahren geprägt, sondern grösstenteils auch durch Armut bestimmt waren. Das Tiroler Alpwesen war dabei keineswegs eine reine Männerwelt. Sehr zur Besorgnis der kirchlichen Obrigkeit setzte sich das Alppersonal nämlich oft aus ledigen Männern und Frauen zusammen, wobei nicht selten die Frauen das Sennereihandwerk ausübten. Die Alpen waren aber auch für viele Angehörige der ländlichen Unterschicht wichtig, die sich und ihre Angehörigen mit «Grasrupfen» (Wildheuen), dem Sammeln von Edelweiss und dem Ausgraben von Enzianwurzeln für die Schnapsbrennerei oder dem Erbetteln von Butter und Molke über die Runde bringen mussten. Man muss das leicht verständlich geschriebene Buch nicht unbedingt von vorne nach hinten lesen, sondern kann bestens darin «schneuggen» und sich an den vielen alten Scharz-Weiss-Fotografien erfreuen. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2008 | ISBN978-3-7030-0443-8 | CHF 49.90 |
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| Ich Alp du Alp wir Alpen | ||
«Wir Alpen» ist kein Buch über Alpbetriebe und deren geschäftige Hirten und Sennerinnen, sondern ein Bündel an Reportagen über gewiefte Zeitgenossen, die an die Zukunft glauben. Allen gemein ist |
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| Soweit der Schall reicht | ||
Am häufigsten wird der heilige Wendelin gefordert, dicht gefolgt vom Säu-Toni, auch der Bruder Klaus wird angerufen und vorne dran wird Maria gegrüsst: Der Betruf hilft dem Älpler nach getaner Arbeit seine Verantwortung diversen Heiligen in die Hände zu legen. Tonisep WyssMeier präsentiert nach zwanzig Jahren Recherche eine Sammlung von 134 Alpsegen aus dem deutschsprachigen und rätoromanischen Alpenraum. Ergänzt durch Geschichtliches, Sagenhaftes, Statistisches, Katholisches und sogar Reformiertes rund um den Betruf. |
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| Standardwerk zum Alpenbogen | ||
Werner Bätzing schildert, wie die Alpen als Lebens- und Wirtschaftsraum und als Kulturlandschaft entstanden sind, wie diese im 19. und 20. Jahrhundert durch Tourismus, Industrie, Städtewachstum, Verkehr und den Zusammenbruch der Berglandwirtschaft vollständig verändert wurde (und wird), und er stellt die aktuelle Situation und die heutigen Probleme der Alpen im Überblick dar. Daraus entwickelt er Perspektiven, wie die Alpen als eigenständiger und eigenverantwortlicher Lebensraum in Europa in Zukunft gestärkt und aufgewertet werden können. |
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| Ein Winkel voll Herrgott | ||
Das Buch «Geister, Bann und Herrgottswinkel» zeigt mit vielen Bildern, Informationen und Geschichten, wie sich unsere Vorfahren gegen Geister, Gespenster und andere Bedrohungen zu wehren versuchten. Es erzählt von Zauberbüchern, von christlichen und vorchristlichen Symbolen in Haus und Stall, von Geisterzimmern, von starken Kreuzen, Medaillons und Amuletten, von Kraft besonderer Kräuter, von Zauberwurzeln und Hufeisen, von Lärmbräuchen, von Fruchtbarkeitsritualen und Liebeszauber. |
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| Von einem, der noch hin ging | ||
Richard Weiss, langjähriger Schüler und Lehrer am Schierser Gymnasium und später erster Professor für Volkskunde an der Universität Zürich, hat als einer der ersten die Alpwirtschaft nicht aus rein ökonomischer, agrartechnischer Sicht betrachtet, sondern stellte die ÄlplerInnen und deren Kultur in den Mittelpunkt seiner Untersuchung. Entstanden ist dabei nicht etwa eine abgehobene wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine reiche und spannende Sammlung dessen, was der Autor auf den unzähligen besuchten Alpen, aus mündlichen und schriftlichen Quellen vorfand. Von der Beschreibung der Bewirtschaftungsarten, Gerätschaften und Einrichtungen über die rechtliche Organisation und historische Entwicklung zu Arbeits- und Lebensweise des Alppersonals lernen wir ein Alpwesen kennen, wie es sich bis in unser Jahrhundert hat halten können, und auf dessen Überbleibsel wir auch heute immer wieder stossen. |
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| Handbücher | ||
| Unverzichtbar | ||
Mehr als 40 Autorinnen und Autoren bringen im Neuen Handbuch Alp ihr Wissen ein, vermitteln praktische Tipps und sinnieren über das Leben oberhalb der Waldgrenze. Oft mit einem Augenzwinkern, immer aus der eigenen Erfahrung heraus, griffig, kompetent, überraschend. |
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| All die schönen Blüemli fressen | ||
Auf der Alp frisst das Vieh Pflanzen, die einen gerne, die andern weniger. Älpler und Älplerin schauen zu und wundern sich, was es auf der Alp alles für Gräser und Blumen gibt. Das Buch «Wiesen- und Alpenpflanzen» des Wiesenökologen Walter Dietl (Reckenholz) mit vielen Detailzeichnungen von Manuel Jorquera und über 1000 Fotografien. Darin werden gut 600 mitteleuropäische Pflanzen porträtiert. Dietl geht dabei nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Arten ein, sondern auch auf ihren futterbaulichen Wert und die Bedeutung für bestimmte Schmetterlinge, Wildbienen und andere Mitglieder der Lebensgemeinschaft. Man erfährt, welche Pflanzen giftig sind und wie sich gefährliche Pflanzen zurückdrängen lassen, dass das Alpen-Kreuzkraut auch Blutzge oder Bütschel heisst, das Heidekraut eine Zeigerpflanze für zu späte oder zu schwache Beweidung ist, und dass der Blütentee der Spierstaude ähnlich wirkt wie Aspirin. Im Hauptteil des Buches führt ein Bestimmungsschlüssel anhand der Blätter durch die Pflanzenwelt, im zweiten Teil werden dann etwa 150 Arten genauer behandelt. |
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| Blumenmemory | ||
Die Alpleute sind schuld, dass die Alpweiden so artenreich sind, nicht unbedingt die heutigen, aber sicher die gestrigen. Für viele Insekten und andere Alpweidenbewohner wie -benutzer ist das ein |
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| Nachschlagen bis zum Anschlag | ||
Das «Handbuch Schweizer Alpen» ist vier Bücher in einem. Pflanzen, Tiere, Gesteine und Wolken sind zur näheren Bestimmung bereit, können nachgeschlagen und aufgefunden werden. Zu den jeweiligen Kapiteln gibt es eine knappe, aber informative Einführung. Der Inhalt wirkt etwas gedrängt, die Angaben zu einer Pflanze oder einem Tier sind kurze Weide. Wer mehr wissen will, zum Beispiel über den Bartgeier oder die Trichterlilie, muss weiterführende Literatur beiziehen. Aber man will ja nicht immer alles wissen, oder. Ein Plus des Buches ist seine Herkunft. So ist bei den Detailangaben das Verbreitungsgebiet auf einer Schweizerkarte angegeben. Gut gefallen uns die Einführungstexte. Man kann über die Lebenswelt der Alpen viel lernen ohne mit wissenschaft- lichem Jargon vergrault zu werden. Wer Kombipacks liebt, bekommt mit dem Buch einen treuen Begleiter. |
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| Homöo statt Antibio | ||
Wer Homöopathie anwendet oder anwenden will, findet im vorliegenden Büchlein einen kurzgefassten, aber informativen und verständlichen Helfer. Es ist handlich im Format und hat einen Umschlag, der Dreck und Blutspritzer übersteht. Es nimmt im Besonderen Bezug auf die Homöopathische Stallapotheke, die bei OMIDA erhältlich ist, funktio- niert aber auch mit anderen Stallapotheken und eigenen Zusammenstellungen. Man kann wahlweise nach der Krankheit oder nach dem Mittel nachschlagen und findet wichtiges Wissen rund um die Homöopathie. Ein Glossar beschreibt die häufigsten fachtechnischen Ausdrücke und eine übersichtliche Tabelle hilft einem bei den Beurteilungskriterien: Wann soll ich selber behandeln, wann den Tierarzt, die Tierärztin rufen. Rechteckig, praktisch, gut. |
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| Alles auf über 100 Karten | ||
Die HerausgeberInnen laden zum Studium der Unterschiede und des rapiden Wandels von Raum und Gesellschaft ein, dem gerade der Alpenraum in besonderem Masse unterliegt. Der erste Alpenatlas enthält mehr als 100 vierfarbige, alpenweite Karten zu den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt. Themen wie etwa Besiedlungsentwicklung, Erwerbssituation, Landschaftszerschneidung oder Arbeitsmarktsituation werden mit diversen Indikatoren dargestellt und von ExpertInnen in fünf Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch und Englisch) interpretiert. Zielpublikum des Atlas sind Wissenschaftler in Geographie, Tourismus, Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Alpen, Politikerinnen und interessierte Laien. Der Alpenatlas stellt mit länderübergreifenden Daten und Vergleichskarten eine aktuelle und solide Grundlage bei Fragen rund um den Alpenbogen dar. |
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| Antenne einschrauben | ||
Schau der Kuh in die Augen, Hirt und Hirtin. Schau ihr auf die Beine, schau wie sie geht, wie sie frisst, wie sie aufsteht, schau ihr auf die Zitzen, fass ihr an die Nase, lupf ihr den Schwanz und kraule sie einfach mal hinter den Ohren... Jan Hulsen gibt in seinem Buch «Kuh-Signale» praktische Tipps zur Kuhbeobachtung. Obwohl man meinen würde, dies wäre aus einem Buch nicht zu lernen, ist man doch verblüfft, auf wieviele Details man hingewiesen wird. Das geht von der Kotbeurteilung über die Beinstellung bis zum Sozialverhalten innerhalb der Herde. Zu einem grossen Teil geht es im Buch um die Kuh im Stall, in der Liegeboxe und am Melkroboter. Trotzdem kann der Hirt und die Hirtin manches zum Kuhverhalten lernen, die Sinne für Krankheitssymptome schärfen. Am wichtigsten ist wohl, sich Zeit zu nehmen und zu beobachten. Wer rennt sieht nicht. «Rund um die Uhr geben Kühe wertvolle Informationen ab, wenn man dafür die richtige Antenne besitzt.». |
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| Alpkataster | ||
Mit einem 1.7 kg schweren Wälzer durch das Diemtigtal |
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Einem Alpkataster haftet der säuerliche Geruch verstaubter Papiere an. Dass man mit einem modernen Bilder- und Lesebuch Alpen auflisten und anpreisen kann, zeigen Ernst Roth und Beat Straubhaar mit ihrem Buch über die Diemtigtaler Alpen. Die zwei durchstreifen seit Jahren die Berner Oberländer Alpen (siehe die Reihe z’Bärg), spienzeln dabei mit gespitztem Bleistift und neugieriger Kamera in Alphütten, Käsekeller, Wohnstuben und Ställe. Wieviele Alpenblumen ihren forschen Schuhen auf all den Weiden schon zum Opfer gefallen sind - wer weiss. |
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| Alpen im Sarganserland | ||
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Die Bilder von Peter Donatsch zeigen die Alpwirtschaft vom wasserpumpenden Widder über den stolzen Sennen bis unter das Flotzmaul. Da ist es oft neblig, schwitzig, touristenwimmelnd, auch mal einsam oder einfach voller Kuhscheisse. Man steigt mit ihm in den Käsekeller, in die Regenhose, auf den Töff und auf den Berg, rennt Rindern hintennach oder lässt sich von Landschaften berühren, die weit über den Buchrand hinaus bis ins eigene Erleben reichen. |
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| Sixpack z’Bärg bis über die Grenzen des Kantons Bern | ||
«Chaslepbalg, Senntum 3512/S 2230» – eine der 117 Sennten im Buch «Käsealpen des Amtes Obersimmental» aus der Reihe: «Wege zum Alpkäse» mit erklärungswürdigem Namen. Die Telefonnachfrage bei Ernst Roth fördert zu Tage, dass der Namen «Chaslepbalg» nicht restlos gesichert gedeutet werden kann. Der erste Teil des Wortes «Chaslep» oder Chaslup meint auf berndeutsch «Chäslab». Der «balg» könnte aus zungenbrecherischen und bartmurmelnden Motiven von «alp» zu «balg» geworden sein – Ergebnis einer schnell dahingesagten Sprachschnoddrigkeit. Zwei stimmlose «p» kurz aufeinanderfolgend sprechen sich nicht besonders gut. Wer jetzt noch wissen will, welcher Obersimmentaler-Alpkäse wo und wie und bei wem zu kaufen ist und wer ihn auf welcher Alp gemacht hat, der findet alle Angaben im superschönen und reich bebilderten «z’Bärg-Buch». |
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| Prättigauer Alplandschaften | ||
AutorInnen wie auch der Fotograf bemühen sich um eine Gegenwartsaufnahme der Alpwirtschaft. Dringt man weiter in den Text vor, liest man von Streitereien im Team, einsamen Hirten, Wetterumstürzen, neuen wilden Tieren, einer Prüfung der Alpwirtschaft auf Wirtschaftlichkeit und sich talwärts bewegenden Fleischpreisen. Was das Buch zu einer Ausnahme im alpwirtschaftlichen Büchermarkt macht, ist die gelungene Zusammenführung von Älplern und Sympathisanten. Während die häufigste Alpliteratur eine Umgarnung potentieller Touristen darstellt, oder seltener ein Reigen individueller Älplererlebnisse erzählt, kommen hier AutorInnen zu Wort, deren ehrliche Alpverbundenheit spürbar wird. Martin Bienerths Geschichtsschreibung des weissen Goldes oder Barbara Sulzers Annäherung an den Älpler sind Liebeserklärungen an ein Leben und Arbeiten in einer letztlich vernünftig gebliebenen Welt. Das bewegt Alpleute, Bauern und diesen zugewandte gleichermassen. |
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| Einskommazweifünf Kilo Alpen | ||
Dieses dicke Werk enthält die Auflistung und Beschreibung aller Alpen im Kanton Appenzell Innerrhoden mit Angaben über Besitzer, Bewirtschafter, Gebäulichkeiten usw. Beschrieben werden auch die Bedeutung, Rahmenbedingungen, Nutzungsformen der Alpen und vieles mehr. |
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| Alpi ticinese | ||
Una guida completa di quasi 500 pagine degli alpeggi ticinesi (compreso qualcuno sul confine in territorio italiano) che resta insuperata nel suo genere. Ogni alpeggio è presentato nei suoi vari aspetti con interessanti dettagli sulla tipologia cesearia, i fabbricati, l'accessibilità, le mete escursionistiche i personaggi che lo gestiscono. Numerosissime fotografie di uomini, donne, animali, formaggi, fabbricati, paesaggi. Un opera che rappresenta una fotografia molto dettagliata della realtà dell'alpeggio ticinese che vale più di tante statistiche ufficiali. Peccato che la messe di dati comprende tanti elementi «volatili» (i caricatori e i casari cambiano, così come il carico animale) e che a distanza di 10 anni molte cose sono cambiate. |
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| Luzerner Einsichten | ||
Von Luzern kennen wir die Kappellbrücke, das KKL und den Pilatus, dass es auch noch 266 Alpen gibt, ist eher unbekannt. Der Kultur- und Wanderführer «Schöne Aussichten» lockt im handlichen Taschenbuchformat auf diese Alpen. Japaner werden nicht nur die Speicherkarte ihrer Canon füllen, sondern auch braune Flecken von Kuhfladen auf ihren Nike-Schuhen mit nach Hause nehmen. Der Führer ist weit mehr, als ein Alp- und Alpkäsevermarkter. Er zeigt schwitzende Höhengastarbeiter beim Kamera-Lachen, erzählt Geschichten und Sagen, setzt sich mit der Alpwirtschaft in Nostalgie und Entwicklung auseinander, plaudert über Wetter, Alpleben und Unkräuter. 30 Alpen sind kartografisch erfasst und laden zum Erwandern ein. Wer im Kanton Luzern z’Alp will, kann sich das jetzt vom Sofa aus nochmals überlegen, wer nicht will, wird vielleicht eines besseren belehrt und luzernisch einsichtig. |
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| Rohmzonne | ||
Ein Alpkataster, der weder trocken noch langweilig ist, sondern reines Lesevergnügen. Eugster-Kündig nimmt den kommenden Alpkatastern eine populäre, lesbare Form vorweg. Hier geht's nicht nur um Zahlen, sondern auch um Menschen, die meisten männlicher Natur. Einen davon sieht man sogar kochen, einen «Fenz», die «Rohmzonne» übernimmt dann wieder eine Frau. Aufgbaut ist der Katatster wie gewohnt: Pro Alp ein Bild, dazu die Angaben zum Eigentümer und Bewirtschafter, Bestossungszahlen, Nutzung und Fläche, ergänzt mit einem kurzen Alpbeschrieb und geschichtlichen Notizen. |
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| Belletristik | ||
| Siebenmal Sommer und siebenmal Winter | ||
Die Sontga Margriata ist eine jener Sagengestalten, die als Junge verkleidet auf einer Alp arbeitet und im siebten Sommer vom Handbub als Frau erkannt wird. Der Bub widersteht allen Versprechungen Sontgas zu Glück und Wohlhaben, falls er das Geheimnis wahre. Er jedoch beharrtt darauf, es dem Senn zu erzählen. So verlässt Sontga Margriata die Alp und zurück bleiben Geröll und Gletscher. |
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| Gewaschener Berg-Thriller | ||
Es geht um Wasser, um ein Wellness-Ressort, um eine Epressung, um die Umweltzerstörung, und um Liebe und Familie. Augstburger rast in schweizerisch ungewohnter Thriller-Manier vom Ausgangspunkt der Klimaerwärmung mit Hilfe verzweifelter Menschen rund um die Familie Borer einer Naturkatastrophe entgegen, die dann doch noch und irgendwie im Happy-End endet. Er beschliesst damit seine Berg-Trilogie, angelegt mit den Büchern «Schattwand» und «Graatzug». Angelpunkt ist das knapper werdende Gut Wasser, mit dem sich Geld verdienen lässt, wenn es zum Eigentum wird (wie das Nestle ja gerne möchte). Ob dies mit verbrecherischen Methoden oder durch Kauf geschieht, spielt nur am Rande eine Rolle. |
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| Garantiert nicht romantisiert | ||
Wer einen fliessenden Alproman ohne Ecken und Kanten erwartet, wird mit ‚Sez Ner’ von Arno Camenisch nicht glücklich werden. Wer sich allerdings einlässt auf die eindringliche Wirklichkeit dieser Alpzeit in der Surselva, findet Gedankenfetzen die vorüberschweben, Erinnerungssplitter die weh tun oder Tagesrückblicke die Schmunzeln auslösen. Überrollten mich Düsternis und Lieblosigkeit beim Lesen, liess ich meine Augen schweifen und genoss den zu drei Vierteln unverständlichen romanischen Text auf der linken Seite. |
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| Am Schluss sind alle tot | ||
Zwanzig Jahre nach einem schrecklichen Unglück beschliessen die Einwohner eines Dorfs im Wallis, ihr Vieh wieder auf die Alp Sasseneire hinaufzuschicken. Dort bahnt sich bald neues Unheil an: Eine Seuche bricht aus, die Sennen sind zu strikter Quarantäne gezwungen, einer nach dem andern erliegt der Angst oder verfällt dem Wahnsinn. Mit unheimlicher Magie erfasst dieser 1926 erstmals publizierte grosse Bergroman seine Leser. |
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| Alpen, sömmern und der ganze Rest | ||
«Wenigstens noch hundert Jahre!» möchte Ute Braun als Hirtin auf der Alp verbringen. Seit über 20 Jahren zieht es sie aus ihrem «normalen» Leben als Heilpraktikerin, den Sommer über in die Schweizer Berge. In ihrem Buch nimmt sie uns mit auf «ihre» Alp und lässt uns teilhaben an dieser bodenständigen Welt voller Farben, Gerüche, Düfte, Licht und Leben, aber auch an der harten und oft mühseligen Arbeit und den Anfällen von Einsamkeit. |
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| Ein Buch, das muht | ||
Wer den Klappentext liest, bemerkt: Das ist ein Buch voller Klischees von einem, der auszog das wahre Leben zu suchen und auf der Alp zu finden. Zum Glück ist der Suchende ein Journalist aus Wien, der schreiben kann und über seine Alpgrenze im kärntnerischen Gailtal hinaus denkt. So wird die Idylle auf der Alp doch ins schummrige Licht der Petrolpfunzel gerückt. Themen wie Rinderwirtschaft, Konsumverhalten, Tier- und Landschaftsschutz werden zwischen Rezepte, Tipps für Alpneulinge und nette Bilder gepflockt. Das alles ist locker und flocker zu lesen. Tobias Mickes Abenteuer und Erlebnisse machen Spass und man nimmt ihm ab, dass er ein lustiger Kerl ist, der Alp und Kühe liebt. |
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| Diesmal erzählt das Vreneli | ||
Das Vreneli ist nicht wie andere Kinder. Schon über seine Eltern kursieren im Tal die seltsamsten Gerüchte, und als die Mutter früh stirbt, heisst es, der Vater habe mit bösen Mächten paktiert. Das Vreneli soll fort von ihm und auf die Schule, doch lernt es lieber das zwielichtige Handwerk des Zauberns und streicht in Gestalt eines roten Füchsleins über die zerklüfteten Berge und Gletscher. Nachdem es die Tochter eines reichen Fabrikanten aus der Gefangenschaft eines Hexers gerettet hat, verfolgt der es mit Wut und Ausdauer. Bald darauf trifft das Vreneli den Waisenknaben Melk, einen jungen Sennen, ein Quatemberkind wie sie — und spürt ein Sehnen, das sie bis dahin nicht gekannt hat. Doch bringt der Fluch des Hexers auch den Melk in Gefahr… |
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| Granitschädel und Luchstatzen | ||
In den Berner Oberländer Bergtälern werden erbitterte Fehden ausgetragen, die quer durch ganze Dörfer, Sippschaften, Familien gehen. Jäger und Schafhalter gegen Naturschützer und Stadtromantiker stehen als Prototypen für die verfeindeten Lager. Ein Wilderer schickt die vier abgehackten, blutigen Pfoten eines Luchses ans zuständige Bundesamt. Die Boulevardmedien heizen die Stimmung an. Julius Leen, dreadlockstragender Zivi im Luchsprojekt, gerät zwischen sämtliche Fronten. Nicht nur die Stumpen der Granitschädel rauchen. Eine unheilvolle Bierwette führt zu einem Wettjagen. |
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| Schafhirt auf der Greina | ||
Der Beitrag der rätoromanischen Literatur an die Galerie berühmter Liebespaare ist bescheiden. Mit diesem Buch ist er aber substanziell erweitert worden. Daphnis und Chloe haben nun ein surselvisches Pendant: den Greina-Schafhirten Giacumbert Nau und seine Geliebte Albertina. Eine Schäferidylle ist Leo Tuors Buch allerdings nur für kurze Momente. Sein Giacumbert freut sich zwar an den Prozessionen der Schafe, verhöhnt aber jene der Menschen. |
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| Wenn die Toten lenken | ||
Nach dem Lesen schnaufe ich auf. Toll, habe ich jetzt gerade ein Buch gelesen oder einen Film geschaut? Die Kino-im-Kopf-Bilder hallen noch durch meine Hirngänge, dort wo der Lese-Projektor hockt. Augstburger bestsellert mit einem episch angelegten und hippen «Heimatroman» über die Insassen eines Walliser Bergdorfes. Alles ist in der Geschichte verpackt: Liebe und Tod, Eifersucht und Rache, Familie und Fehde, alte Mythen und späte Rache, runterpolternde Steinmassen, Rettung in letzter Minute, Versöhnung – dies hübsch gewürzt mit Splittern unverständlichen Wallisertiitsch. Dazu lernen wir Historisches über die Suonen, den Merkhammer, die Arbeitsbedingungen im Stauwerkstollen, den ewigwährenden Fortschrittsglauben und die Ausweglosigkeit als Mensch vorwärts zu kommen. Fein, dass uns hier die Natur und die Toten etwas helfen. Wie auch Kauers «Spätholz» ein Buch, dass man lesen darf, soll und muss. |
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| Kerouacsche auf der Alp | ||
Sauser heisst die traurige Gestalt, die im Roman des Schweizers Andreas Niedermann durchs Leben stolpert. Er ist kein Menschenfreund und findet doch immer wieder Kontakt zu Gestalten, die wie er an der Peripherie der Gesellschaft leben und sich durchwursteln. Ob Sauser in Korsika sein letztes Geld ausgibt oder in irgendeinem Bahnhofbuffet einen Vorschuss versäuft, er bleibt ehrlich und irgendwie sympathisch. Ein Höhepunkt der Geschichte ist die Episode, als Sauser den Sommer auf der Alp Fallätscha als Rinderhirt verbringt. Er muss das Hirtenhandwerk erlernen und realisiert, wie ihm Kühe und Kälber ans Herz wachsen, was ihm bei Menschen nicht gelingen will. Ein Roman, an dem Kerouac und Bukowski ihre Freude gehabt hätten. Die aufgeschlossene Hirtenschaft geniesst die Geschichte mit einem Glas Wein und Johnny Cash. |
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| Unentbehrlich wie Salz | ||
Wenn Jörg Wäspi Feder, Schreibmaschine, Laptop oder Kugelschreiber zur Hand nimmt und Erinnerungen durch seine Finger fliessen lässt, entsteht Poesie, die in Worte fasst, was wir immer schon mal ausdrücken können wollten. Wovon wir in Tagträumen schwadronieren, was uns das Herz zum überlaufen bringt oder wie es sich frierend zurückzieht, er fängt es gewandt ein. Vom Salz des Lebens schreibt er, sei’s zuviel, zuwenig oder genau richtig; und wie Salz sprenkelt er seine Gedanken über die Seiten des kleinen Bändchens, auf dass wir unsern Morgenkaffee, eine kurze Pause, die Momente vor dem Einschlafen oder den winterlichen Alpsehnsuchtsanfall mit seinen Gedichten über Mensch, Tier, Berg, Stadt, Leben und Liebe würzen. |
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| Ein zartes, feines Buch | ||
Der jüdische Journalist Sam Apple begegnet in New York einem österreichischen Wanderschäfer, der jiddische Lieder singt, zum einen vor Publikum, zum anderen seinen sechshundert Schafen. Er beschliesst Hans Breuer auf der Winterweide und der Alp zu begleiten, um mehr über ihn zu erfahren. Sam Apple möchte zudem seinen jüdischen Wurzeln nachgehen und herausfinden, wie die österreichische Gesellschaft ihre Judenfeindlichkeit während des zweiten Weltkriegs verarbeitet hat. |
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| Ein Heimatroman! | ||
Liegts ächt an der Gattung, dass der neueste Roman des Präsidenten des Schweizerischen Schriftstellerverbandes, Tim Krohn, bisher eher wenig Resonanz fand? An der Geschichte jedenfalls kanns nicht liegen, die hat das Zeug für einen veritablen Bestseller, ist eingängig und hintergründig, spannend und witzig – schlicht hinreissend. In Quatemberkinder lässt uns der im Glarnerland aufgewachsene Autor in eine Welt voller Zauber und Mythen eintauchen, greift auf Sagen und Geschichten zurück und schreibt sie neu – in einer mit den gspässigsten Mundartausdrücken durchsetzten Sprache, dass es eine meineidige Freud ist. Der Autor hat Dutzende bekannte und weniger bekannte Alpensagen ausgegraben und ihnen für diesen Roman das Fleisch an die Knochen zurückgezaubert. Der Rezensent ist ansonsten nicht der Meinung, dass unser heutiges Alppersonal auf den qualitätsgesicherten Alpen zwischen dem Melken, vor dem Auspladen oder auf der Weid unbedingt vom Alpen und nichts anderem sollte lesen, möchte aber bezüglich der Quatemberkinder eine unbedingte Empfehlung aussprechen. Christian Brassel |
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| Estive | ||
«Que fait un tropeau lorsqu'il est formé? Il se déforme. Il faut le reformer. Je pense beaucoup à toi. Sisyphe.» Estive est un récit où l’auteur romance un été de berger en charge d'un troupeau de moutons. Ce carnet de route dans une vallée alpine fait partager au lecteur, tout au long de recontres inattendues, d'images poétiques et de réflexions philosophiques, le quotidien difficile des paysans et des bergers. Le livre n'est pas seulement un témoignage mais un «récit d’apprentissage». |
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| Direkt aus dem Leben | ||
Die Alp, ein Tummelplatz für Egoisten und Naturschwärmer mit Integrationsproblemen? Worin unterscheiden wir uns so gross vom normalen Arbeiter, wenn wir da oben von sehr früh bis spät schuften, um es schliesslich als angenehm zu empfinden, frühzeitig ins Bett zu fallen und gegebenenfalls noch frühzeitiger mit schmerzenden Händen wieder zu erwachen? |
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| Alptagebuch | ||
Die Bäuerin und Älplerin Susanne Reusser öffnet ihre Tagebuchnotizen der Alpsommer 2000–2003, die in der «Bauernzeitung» bereits erschienen sind. Sie beschreibt alltägliche sowie aussergewöhnliche Begebenheiten auf der Alp «Obere Breitwang» unterhalb des Hohgant, auf welche sie nun seit 20 Jahren z’Bärg geht. Neben der Charakterisierung ihrer Alp zu Einrichtung, Viehbestand, Milchverarbeitung und den verschiedenen Arbeiten im Verlauf des Sommers werden soziale, viele sinnliche Aspekte und einige grundlegende Überlegungen zum (Alp)Leben erwähnt. Das Buch ist reich bebildert, mit Fotos nicht von Profis, dafür mit einer sehr persönlichen Note. NichtälplerInnen erhalten einen umfassenden Einblick ins Älplerleben, nicht verklärt, sondern nahe am Boden. Für ÄlplerInnen wird vieles vertraut sein; dennoch ist es interessant die spezifischen Begebenheiten auf dieser Alp und von dieser Älplerin zu erfahren. |
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| Palavern | ||
– Ich werde im Dorf immer als Original angeschaut. Ich weiss nicht wieso. Wie der neue Wirt war, unten im Dorf, und ich komme von Batänja im Mai eingekehrt – er kommt her, gibt mir die Hand und sagt: Du bist ganz bestimmt der Luzi. Ja sage ich, warum? Ach, du bist doch das Dorforiginal, und lacht. Von dir haben wir gehört, lange bevor du von Batänja heruntergekommen bist. |
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| Foto/Bildbände | ||
Wir sind Kuh |
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Emanuel Ammon durchquert die Schweiz von der Flotze bis zum Kuhschwanz, vom Alpaufzug bis zum Abgang und was die Kuh so alles zwischendurch noch macht: im Stall liegen, Forschungsanstalten beglücken, posieren für Werbe-Shootings, brillieren an Kuhshows und in Trainings, Punkte schinden an Viehschauen, friedlich grasen auf den Weiden oder vom Stier träumen, der seinen Samen der Swissgenetics zur Verfügung stellt. Die Auswahl der Bilder ist eine ganz persönliche, wenn Ammon Kuhschnorren faszinieren, kommen sie auch mehrfach vor. Die Texte sind dabei weniger poetisch als die Bilder und nur als kurze Informationsangaben gedacht, die Geschichten muss der Betrachter selber ersinnen. |
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| Bergers du monde | ||
Depuis une trentaine d'années, Bernard Faye parcourt les quatre continents à la rencontre de ces hommes qui consacrent leur vie aux animaux et à la terre. Son livre évoque des trajectoires de bergers rencontrés au hasard des parcours dans la fournaise sahélienne, dans les vents de sable des steppes d'Asie centrale, dans la moiteur amazonienne, sur les pentes de la montagne cévenole ou sur les piémonts abyssins. Ce sont des histoires de transhumances, des histoires d’enfants, nés bergers, que leur naissance plonge dans un monde où l’animal est le commencement et la fin de toute activité. Ce livre raconte aussi les liens – liens de peine mais aussi de fête – que le quotidien et l’exceptionnel tissent entre le berger et son troupeau. |
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| Geschichten der Stille, die riechen | ||
Die portraitierten fünf Urner Alpen mit Landschaft, Vieh und ÄlplerInnen fordern Zeit, sonst entgehen einem die Geschichten, die eine Holzfassade, ein Herrgottswinkel, ein sommersprossiges Gesicht, eine Landschaft im Nebel, ein Kuhauge oder ein Paar Zoggeli erzählen. Die Bilder sind Bilder der Stille – Fotogemälde mit stark olfaktorischem Charakter. Sofern man die Gerüche schon mal gerochen hat, tauchen sie überall im Buch auf. Betrachtet einmal mit Ruhe das Titelbild. Könnt ihr die Komposition aus stallgewohnten Hemden, alphistorischem Holz und den aussen peinlich gereinigten Stiefeln in der Nase wahrnehmen? So zieht die Nase weiter durch das Buch, vorbei an feuchtnebligen Landschaften, unter Kuhflotzen hindurch, durch papierverklebte Küchen und Ställe, sogar die Felswände tauchen rauh und modrig auf, um dann in den Augen eines Stallburschen zu entschwinden, und eine neue Geschichte beginnt. |
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| Alp in schwarzweiss | ||
Drei Jahre begleitete die Fotografin Christiane Dörig die sechsköpfige Bauernfamilie Paul und Annemarie Peterer Künzle durch den Alpsommer auf der Alp Bommen, unterhalb des Wildkirchli und der Ebenalp auf 1300 m ü. M. In den Tagen und Wochen auf Alp Bommen veränderte sich der Fokus der Fotografin: die fotografischen Aspekte traten in den Hintergrund, das Interesse an den Menschen, ihrer Lebensweise, ihren Traditionen gewann Oberhand. Die Einfachheit des Alplebens, der Rhythmus der Natur, die Kraft der Ursprünglichkeit und die Liebe zur Schöpfung zogen die bislang mit der Landwirtschaft nicht vertraute Fotografin in ihren Bann. Mit ihrer |
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| Schauen und Hören | ||
Älpler aufgepasst! Wer sich in kalten Wintermonaten wieder einmal seine Alperinnerungen reinziehen will, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Neben den tollen Schwarzweiss-Bildern von Roger Harrison liegt dem Buch eine CD mit aussergewöhnlichen Aufnahmen |
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| Beinahe vergessene Welt | ||
Peter Ammon (*1924) reiste in den 1950er Jahren durch die Schweizer Bergtäler, um Leben und Arbeiten der Bergbauern fotografisch festzuhalten. Ihn interessierten vor allem traditionelle Betriebe und Lebensformen, wie sie nach dem Krieg in abgelegenen Gegenden noch oft anzutreffen waren. Damals fanden seine Bilder wenig Anerkennung, denn nach einer langen Zeit der Entbehrungen sehnten sich die Menschen nach Fortschritt und Moderne. Heute sind Peter Ammons Bilder Zeitzeugen einer beinahe vergessenen Welt. Seine Aufnahmen sind auch technisch interessant, da es die ersten Farbaufnahmen ihrer Zeit sind. |
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| Eine Liebeserklärung an die Menschen in den Urner Bergen | ||
Wenn einer mit der Kamera und einem Bündel Fotofilme in die Urner Berge zieht, sind Bilder atemberaubender Sonnenaufgänge, rassiger Kühe, scharfer Felszacken, blühender Enziane, Alpenrosen und Silberdisteln zu erwarten. José Amrein hingegen bringt einen Rucksack voller Alpleute mit ins Tal. Die schwarzweiss Fotografien zeigen die Urner ÄlplerInnen bei der Arbeit und beim Erzählen von Geschichten, denen Amrein aufmerksam zuhört. Dabei wird offensichtlich, dass das Erzählen eine wichtige Funktion erfüllt, Erlebtes auf der Alp zu verarbeiten. Was einem nicht geheuer vorkommt, wird mit der Welt der Sagen erklärt. Kommt hier unverhofft eine Erzähltradition zum Vorschein, die wir sonst im Orient vermuten? |
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| Bauern am Berg | ||
Während Jahren ist der Genfer Fotograf Didier Ruef mit seiner Kamera in den Schweizer Alpen unterwegs gewesen: Diesseits und jenseits des Alpenkamms hat er, zusammen mit dem Journalisten Ulrich Ladurner. «Bauern am Berg» ist ein Buch der Begegnungen, aber auch der rücksichtsvollen Annäherung, der teilnehmenden Beobachtung. Wer Didier Ruefs und Ulrich Ladurners 13 Bild- und Textreportagen aus dem Wallis, dem Berner Oberland, der Innerschweiz, aus dem Tessin, Italienisch- und Romanischbünden zur Kenntnis nimmt, der begreift, warum sich unsere «Älpler» nicht einfach wegrationalisieren lassen, der bekommt eine Ahnung davon, dass Bauern am Berg aller natürlichen Widrigkeiten zum Trotz ein Leben in einer ganz anderen, immateriellen Form von Reichtum führen. Die Alpen als soziales Laboratorium. |
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| Leni | ||
Leni geht auf den Berg, seit sie neun ist. Allein. Bei sich nur die Tiere: Zwei Eselinnen, die geduldig das Wenige tragen, das man zum Leben auf der Alm braucht. Jeden Sommer führt Leni das Vieh auf die entlegenen Weiden an der italienischen Grenze. Gehts los, steckt Leni die beiden Katzen Veritas und Chouchou in den Sack, und hopp! Sie sorgen für etwas Gesellschaft, wenn die Hirtin ihre einsamen Kehren durch die Walliser Alpen zieht. |
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| Alpzeit durch die ganze Schweiz | ||
Schwarz-weiss Fotoband, in dem das Alpleben nicht verklärt wird. Der Lehrer und Fotograf Riedo war einen Sommer selber z'Alp, was die suggestive Wirkung der Bilder zu erklären vermag. Abgebildet werden auch Kuhfladen, Essensresten und was sogar in vielen ÄlplerInnenfotobücher fehlt: verregnete Hirten. Mit einmal schauen kommt man den Bildern nicht auf die Schliche, da braucht es schon einen längeren Winter. Oder, wie es auch auf dem Klappentext steht: Der grosse Photo-Essay über das einfache Leben in den Bergen aber handelt nicht zuletzt auch von der uralten Sehnsucht nach dem Paradies. Denn nirgendwo sonst, und das spüren im Grunde Bauern, Städter und Älpler genauso, ist der Mensch dem Himmel näher als in den Bergen. |
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| Kinderbücher | ||
| Fettflecken und Hundespuren | ||
Ein lustig geratenes Bilderbuch einer Älplerin. Es zeigt die wichtigsten Arbeiten wie melken, buttern und käsen. Die Kühe werden vorgestellt, der Hund und die Schweine. Die Bilder sind schief oder krumm ausgeschnitten, teilweise auf Holzrahmen platziert, zwischendurch drückt der Hund seine Pfoten aufs Papier und die Älplerin skizziert Blumen, singt ein Alpenlied und tischt ein Alpenrosengeléerezept auf. Details wie Fettflecken und Kaffeespuren, mit Namen genannte Kühe und die durchwegs zweisprachigen Texte, zeigen wie verbunden die Autorin mit der Alp ist. Das Buch ist ideal für Kinder und alle, die keine Ahnung von der Alp haben. |
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| Mit Fränzi auf der Alp | ||
Vier Sommer verbringt Fränzi bei der Küherfamilie Reichenbach auf der Alp Chüetungel, erlebt anstrengende, ausgefüllte, befriedigende Tage. Detailgenau beschreibt und bebildert Peter Bergmann das Sennenleben: Es gibt einen Kurs im Käsen, das Heu will rein, der Mist will raus, Kühe werden getrieben, gemolken und per Helikopter transportiert. Was Fränzi alles erlebt findet für Stadtkinder in einer ziemlich exotische Welt statt, was eine Empfehlung an deren Eltern ist, das Buch unter Weihnachtsbäume und andere Gelegenheiten zu legen. |
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| Briefe nach Törbel | ||
Bereits zum dritten Mal dürfen wir am bebilderten Briefwechsel der ehemaligen Städterin Helen Güdel mit Alex teilhaben. Hauptthema der naiven Bilder und der vorangehenden Zeilen ist erneut ihre Wahlheimat, das Oberwalliser Dörfchen Törbel. Sie erzählt von einer für uns Städter fremden Welt: von harten, schneereichen Wintern, vom immer noch tief verwurzelten Aberglauben der Bevölkerung, von den einschneidenden Auswirkungen der neuen Vorschriften in der Tierhaltung, von tapferen Aussteigerinnen. Neben lustigen Erlebnissen gehören die Begegnung mit einem Wolf und das Entdecken von wilden Feuerlilien sicher zu den Höhepunkten des Buches. |
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| Im Winter mit den Schafen unterwegs | ||
Peter Bergmann zeichnet detailgenau den Winter eines Wanderschäfers, der mit seiner Herde durch die Voralpen und den Jura zieht. Dabei bleibt er verdankenswerterweise nüchtern und verfällt nicht ins romantische oder verklärende. Man lernt viel über das Leben der Wanderschäfer, über ihre Arbeit und die Auseinandersetzung des Berufes mit der modernen, fortgeschrittenen Welt. Die Bilder sind Momentaufnahmen von Kälte, Schnee, Dunkelheit, Idylle, vom Zusammenleben von Mensch und Tier. Man spürt die Ruhe und Andacht, mit der Bergmann seine Beobachtungen macht. |
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| Hörbücher | ||
| Gschichte us em Bärner Oberland | ||
Wer irgendwo auf die Alp geht, in eine ihm fremde Region, wird auf Bauern treffen, die kaum zu verstehen sind. Dies lässt Freiraum, die Arbeiten so zu machen, wie man es selber will. Wer sich in den Berner Oberländer-Dialekt einhören und einarbeiten will, macht dies mit der Gschichten-CD aus der nahen Reihe «Wege zum Alpkäse». Ungeheuer schöne Gschichten und klingende Stimmen. Von altherkommend und ewig erzählend. Für lebendige Ohren und warme Herzen. Fürs z’verstah oder au nur zum lose. |
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