Alpenbüro Netz
   



Im Alpenbüro Netz haben sich unabhängige Berater und Beraterinnen zusammengeschlossen, die sich gemeinsam für zukunftsfähige Projekte im Alpenraum einsetzen wollen. Dabei sollen Entwicklungsprozesse angestossen werden, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien gerecht werden. Die wichtigsten Partner und Partnerinnen sind die Menschen vor Ort, Umweltverbände sowie Kantons- und Bundesstellen.

Stefan Forster (Geograf, Alpenbüro Zürich)
 


Wir machen ein Büro auf für die Alpen

er Alpenraum sieht sich verschiedenen Herausforderungen ausgesetzt: Klimaerwärmung, Transitverkehr, Massentourismus, Abwanderung, Verstädterung, dies sind nur einige Schlagworte, die Handlungsbedarf von selbst erklären und dem Alpenbüro Netz Projektideen liefern. Aus klimatischen und topographischen Gründen ist der Alpenraum ein sensibles, vielfältiges Ökosystem, das auf Veränderungen in der Umwelt früh und oft katastrophal reagiert. Beispiele von Naturkatastrophen aus den letzten Jahren, die in Verbindung mit Umweltveränderungen gesehen werden müssen, gibt es genügend. Aus diesem Blickwinkel ist die Alpenregion ein ökologisches Frühwarnsystem, das auf verschiedenen Ebenen gefährdet ist und daher spezielle Problemlösungen gefordert sind, allerdings immer im gesamteuropäischen und globalen Zusammenhang, der in Wechselwirkung mit den Alpen die Probleme verursacht.

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omentan gibt es drei Alpenbüros in der Schweiz, die sich zu einem informellen Netz zusammengeschlossen haben:

In Bern beschäftigen sich Markus Lüthi und Fredi Bieri unter anderem mit allgemeinen Kulturlandschaftsfragen und umweltverträglichem Tourismus. In Verbindung dazu erarbeiten sie ein Angebot, das sich mit der integrativen Entwicklung im ländlichen Raum befasst. Projektbeispiele: Mitarbeit im Projekt Modellregion Göschenen; Entwicklung eines Ausbildungsmoduls «Tourismus und Umwelt» für den WWF

Das Alpenbüro Klosters, mit Jöri Schwärzel Klingenstein und Silvia Müller, bearbeitet Projekte im Bereich umweltfreundlicher Tourismusverkehr, in der Umweltbildung und der Alpenforschung. Projektbeispiele: Aufbau eines Netzwerkes von Experten und Akteuren zum umweltfreundlichen Tourismus- und Freizeitverkehr; Koordinationsstelle für die «Sonntags-Initiative».

Das Alpenbüro in Zürich, mit Dominik Siegrist, Yvonne Pirchl-Zaugg, Christine Neff und Stefan Forster, berät Regionen, Gemeinden und NGOs in Fragen der nachhaltigen Entwicklung und bearbeitet verschiedene Projekte im Bereich «Landschaft und Tourismus». Projektbeispiele: Projektleitung des Gemeindenetzwerkes «Allianz in den Alpen» für die Schweiz; Durchführung der Kampagne «Endlich Ferien. Ihre Landschaft.», eine Kooperation mit dem Schweizerischen Tourismus-Verband STV und dem Fonds Landschaft Schweiz FLS

ie Alpen lassen sich erwandern, in den Alpen lässt es sich leben, es lässt sich arbeiten und eine zukunftsfähige Entwicklung lässt dies auch für spätere Generationen zu!

Kontakt:

Alpenbüro Bern
Markus Lüthi und Fradi Bieri
Postfach 5058, 3001 Bern

Tel. 031 376 21 05 Fax 031 376 21 06

Mail: farinet@bluewin.ch

 


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