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Klauen
Die meisten Klauenkrankheiten sind auf schlechte Klauenpflege
vor oder Verletzungen während der Alpzeit zurückzuführen.
Falls nötig, sind die Tierhalter darauf aufmerksam zu machen,
dass die Klauen frühzeitig geschnitten werden, in steinigem
Gebiet mindestens einen Monat vor dem Alpaufzug.Verletzungen durch
Unfälle, Kämpfe, Überbelastung, scharfe oder spitze
Gegenstände betreffen uns auf der Alp eher. Meist werden kleine
Verletzungen erst entdeckt, wenn infolge Sekundärinfektion
Schonen, Lahmheit oder ähnliches entsteht.
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diesem Fall wird die Verletzung saniert. Lockeres Horn um die Verletzung
zurückschneiden und kleine Wunden sind zu desinfizieren. Grössere,
tiefere Verletzungen sind zusätzlich zu verbinden und der Klauenverband
ist regelmässig zu wechseln. Dabei ist die Klaue gut zu polstern
und der Verband ist mit wasserdichtem, elastischen Band zu versehen.
Im letzten Sommer hatten wir
grosse Probleme mit Panaritium. Vereinzelte Heilungserfolge konnten
wir erzielen mit Aufschneiden der Entzündung, desinfizieren
und verbinden oder aber durch Einsatz von Antibiotika im frühen
Stadium. Trotz viel Mühe und Einsatz mit Fussbädern, Salben,
Sprayen und individuellen Behandlungen haben sich einige Ziegen
bis in den Herbst nicht erholt.
Natürliche Heilungsunterstützung mit Hepar sulfuris,
Silicea, Kamillen-, Schmierseife- und Chäslikrautbäder,
Teer, Harze, Zugsalbe, Klauensprays
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