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Erste Jahresversammlung der association des bergers et bergères et amis du Jura von Gemma Boschetti |
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Es gab viele Diskussionen über die Mountain Bikes, die unsere Alpen überschwemmen, kaputte Zäune und Abfallberge hinterlassend. Noch ist das vorgesehene Informationsblatt nicht realisiert. Auch wurden Stimmen laut, dass wegen neuen Bestimmungen der EWG die Schweizer Tiere nicht mehr in Frankreich gesömmert werden können. Zum Glück bleibt aber vorläufig alles beim Alten. Ein Vortrag über das Zusammenleben der Herden und dem Grand Tetraz (Auerhahn), Käsekurs bei einer Hirtin, Kräuterkurse und vor allem das jährliche Hirtenessen im September wo jeweils 90 - 100 Hirten kommen, beschlossen die aktive Alpsaison. Von einer 70jährigen Hirtin, die in einem Campingwagen wohnen muss, da die Alphütte vor zwei Jahren abgebrannt ist, erfuhren wir, dass in den 50er und 60er Jahren am Mont d'Or fast nur Frauen hirteten , wo doch immer behauptet wird, früher seien nur Männer auf den Alpen gewesen. Das Hirtentreffen in Chur, eine dreitägige Skitour im franz. Jura und die Arbeit an einer Ausstellung über das Alpenleben haben uns den Winter über beschäftigt. Am 20. April schlossen wir uns dem Protestmarsch gegen die Inbetriebnahme des Superphoenix in Malville an. Mit Kuh- und Ziegenmasken, Kuhglocken und mehr begleiteten wir den Zug ein Stück weit. Ja, die Entwicklung ist im Moment nicht gerade rosig: drei Hirtinnen machen eine Karte der Regionen Mont d'Or, Risoux, Vallée de Joux, wo noch normal gealpt wird, wo Rinder, Kühe gehütet werden und Käse gemacht wird. Wo also nicht um am Lohn des Hirten zu sparen die Tiere nur noch ab und zu kontrolliert werden. So schaut es aus, bei uns. |
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