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Am
13. August werden die Mahn- und Widerstandsfeuer in den Alpen wieder
brennen. Die lodernden Feuer sind sichtbare Zeichen gegen die zerstörerischen
Eingriffe in den alpinen Lebensraum. Verschiedene Organisationen beteiligen
sich auch dieses Jahr an den Aktionen, um gegen die fortschreitende
Zerstörung des Alpenraums zu protestieren. |
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Es ist nun schon zur Tradition geworden, dass am zweiten Samstag im August im Alpenraum die Mahn- und Höhenfeuer brennen. Dabei geht es um die Erhaltung des Alpenbogens als eigenständigen Kultur- und Lebensraum. Die Höhenfeuer sind Zeichen des Widerstandes und der Hoffnung gegen die schleichende Zerstörung des Alpenraumes. Das Alpengebiet ist nicht nur bedroht durch den Massentourismus, das Militär und den Niedergang der Berglandwirtschaft. Der anschwellende Transitverkehr und die rücksichtslose Nutzung der letzten Wasserkraftpotentiale stellen eine zunehmende ökologische Bedrohung für die Alpenregionen dar. Die Mahnfeuer weisen als sichtbare Zeichen auf diese drängenden Probleme hin. |
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Alte Tradition
Schon vor Jahrhunderten wurden in den Alpen in Zeiten der Bedrohung Mahnfeuer angezündet. Diese Tradition wurde 1986 von Bündner ÄlplerInnen und Älpler wiederum aufgenommen. Im Herbst 1991 schlossen sich verschiedene Organisationen zum Verein "Feuer in den Alpen" zusammen, um die Idee der Widerstandsfeuer weiterzutragen. In der Zwischenzeit ist die Aktion "Feuer in den Alpen" international ausgeweitet worden. Im letzten Jahr brannten zwischen Wien und Nizza weit mehr als tausend Mahnfeuer. Getragen wird die neu gewachsene Tradition vor allem von Älplerinnen und Älpler, aber auch von Umweltorganisationen und Solidaritätsbewegungen. Wer macht wo ein Feuer? Damit es am Samstag, dem 13. August wieder feurig zu
und her geht in den Alpen, sind Älplerinnen und Älpler,
Umweltorganisationen und Solidaritätsbewegungen aufgerufen, möglich
viele Höhenfeuer anzuzünden. Wer organisiert selbst ein
Feuer? Oder wer möchte bei einem Feuer mitmachen? Wer die Aktion
in irgendeiner Weise unterstützen möchte, melde sich beim
Verein "Feuer in den Alpen". |
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