|
|
Eine
kleine Gruppe von Älplerinnen und Älplern,von denen die
meisten ausserhalb der Alpzeit in der Stadt leben, trafen sich im
Winter regelmässig. Anfänglich, um sich mit Problemen der
Landwirtschaft zu befassen. Weil in den Diskussionen sehr viel Widersprüche
auftauchten, wollten sie beim Naheliegenden beginnen. Sie beschlossen,
sich gegenseitig zu ihren Bauembildern und dazu, wie sie auf die Alp
kamen, zu interviewen. Die persönlichen Beweggründe, die
Qualitäten der Arbeit, der Kontakt mit den Bauern, die Bezüge
zur Landschaft, zum Draussen interessierten sie. Die jeweils sehr
persönlichen Protokolle wurden in einem Heft zusammengefasst:
"heute rühr ich und morgen rührst du". Die folgenden
Texte sind Auszüge aus den Tonbandaufnahmen und beschreiben,
wie die Einzelnen zum Alpen kamen. |
|
![]() |
|
|
|
|
![]() |
|
|
Danach fragte mich der F., ob ich mit ihm eine Alp
machen würde. Er hatte schon mal eine gemacht." |
|
![]() |
|
|
|
|
![]() |
|
|
Dann bin ich schon bald auf P. Ich habe schon relativ
früh gefunden Stadtleben ja - Landleben auch ja. Ich will beides
und mag mich nicht für eins entscheiden. Das war sicher auch
ein Auslöser, um auf die Alp zu gehen. Das ist wichtig für
mich." |
|
![]() |
|
|
|
|
![]() |
|
|
Und dann ging ich auf die Punkalp, das waren Leute
von W., die ich kannte und die waren dort zum ersten Mal auf der
Alp. Sie hatten schwarze Kühe, Ehringer, und als ich raufkam,
ich war völlig kaputt, standen die Kühe auf dem Weg und
gingen nicht fort. Ich habe gemeint, ich kehre wieder um. Habe geglaubt,
es seien Stiere und ich hatte einen roten Rucksack. Die gingen einfach
nicht fort und dann kam zufällig D. Und auf dieser Alp war
es dann total gut und ich bin geblieben. Ich habe etwas melken gelernt
und hatte vor allem die Rolle zu schauen, dass sie am morgen aufstehen,
und Kühe holen und solche Sachen. Dort war ich ca. 5 - 6 Wochen
und dann ging ich wieder wandern." |
|