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berhalb
der 2500 Metergrenze können die Grossfussmännli darüber
mitreden. Mit ganzen Familien wohnen sie in Spalten und Höhlen
an den meist abgelegenen Hängen. Da sie mit ihren zehn Zentimetern
zu klein sind, sich gegeneinander zu wàrmen, haben sie vor
vielen Jahren einen Weg gefunden um zu überleben, ohne Mitwissen,
aber Mithilfe der Älpler. Jeden Sommer schleppen die Älpler
wieder massenweise Feuerzeuge auf ihre Alpen, weil sie wissen, das
nie eins da ist, wenn man eins braucht. Und jedes Jahr haben die
Grossfussmännli drei, vier Monate Zeit ihren Heizungsbrenner,
das Feuerzeug, von den Alpen zu entfremden. Bei Nacht und Nebel
schleichen sich die Männer mit einem Korb auf dem Rücken
zur Alp. Rote, gelbe, blaue, Werbungs- und witzige Feuerzeuge. Beim
Kessi, beim Herd und sogar in den Hosentaschen finden sie, was sie
suchen. Beim Morgengrauen werden die Männli voll Freude von
Frau und Kinder am Höhleneingang erwartet. Und jeder Erfolg
wird mit einem richtigen Festessen bekrönt. Für eine mittlere
Höhle reichen zwanzig volle Feuerzeuge, auf unserer Alp fehlen
schon mindestens zehn. Es ist aber gut zu wissen, das sie nicht
nur so verschwunden sind, sondern ganzen Familien monatelang die
Füsse wärmt. Morgen bringt der Alpmeister wieder Nachschub,
aber Kessi und Herd zünde ich jetzt mit Streichhölzer
an, sicher ist sicher.
Einen guten Alpsommer wünscht
Christian Bakker, Strassbergalp
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