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biologische landwirtschaft als rettungsanker
gegen globale umstrukturierungen in der landwirtschaft - oder warum pedro
von einer swatch nicht satt werden kann von anne und georg |
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auf dem älplerlnnentreffen
in chur ging es beim thema GATT auch viel um das bauernsterben in der schweiz.
in diesem zusammenhang wurde immer wieder in die richtung diskutiert, ein
umstellungsprogramm für die schweiz auf biologische landwirtschaft
sei das, was die kleinbauern vor dem ruin retten könne. diese diskussion ist uns nicht neu, auch in der brd wird seit jahren in diese richtung diskutiert, wenn auch nicht als nationales programm. wir selbst kommen aus der bio-ecke und aus der kollektivbewegung, und haben dort schon viele hoffnungen und enttäuschungen erlebt. deshalb möchten wir einseitige sichtweisen kritisieren, wir glauben nicht, daß biol. landwirtschaft, also die produktion qualitativ hochwertiger lebensmittel, an sich schon ein gegenmittel gegen solch krasse umstrukturierungen in der landwirtschaft ist. |
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2. warum
mäxchen glücklich ist und nestlé trotzdem ein verbrecher die letzten 10-15 jahre bio-welle zeigen, daß dieselbe noch lang kein schutz gegen abhängig machende, industrielle strukturen ist. aus handwerks-kollektiven sind bürgerliche mittelstands-betriebe geworden, mit chef und nettem betriebsklima. die handelsketten werden immer größer, auch supermärkte haben ihre bio-ecke, und selbstverwaltete strukturen sind schon lange out. der bio-hof ist wie er sein soll: pappa sitzt auf dem schlepper, mamma steht in der küche mit mäxchen am schürzenzipfel und doris und jürgen machen heu... kurz, sie sind eine geplagte, aber zufriedene bauersfamilie. das ist doch nicht das, was viele von uns woll(t)en, oder? kollektive, sozialistische ideen sind vom bio-markt verschwunden, der kunde ist könig, und der verlangt bio-ware, mehr nicht. |
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3. über
bio-brote, t-shirts und sozialismus genug der polemik. wir haben versucht, mit diesen überspitzten formulierungen gedanken wiederzugeben, wie sie uns immer wieder durch den kopf gehen. auch wenn wir selbst gern in der idylle leben (alp?), dürfen wir nicht die augen verschließen vor den realen bedingungen, in denen wir leben. das schützt uns eben nicht vor widersprüchen. wir dürfen uns nicht vormachen, daß wir nicht dazugehören zu einem weltweiten system von ausbeutung. |
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laßt uns weltweit denken & regional handeln! für den sozialismus! anne & georg |
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