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"Die Alpherden von heute benötigen mehr Futter als die Weiden
von gestern erbringen", dieser Satz von Dr. W. Dietl hing an einer
Stubenwand in der Alphütte. |
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Die Erlen wurden bodeneben oder tiefer abgekluppt. Die andern Sträucher ausgerissen und ausgehackt. Gearbeitet wurde mit Handwerkzeugen, also keiner Motorsäge), und mit grosser Sorgfalt. Es gab Erlenbüsche, die 10 12 m2 Wiese bedeckten: Die Erlen wurden zum Teil an den Weiderand geschleppt und zum Teil auf Haufen gelegt und nach 2 3 Wochen verbrannt. Es entstanden relativ viele grossflächige Kahlstellen durch die Räumung wo kein Gras mehr gewachsen war unter den Büschen. Die Feuerstellen wurden geputzt. Diese und die Kahlstellen wollten wir einsäen. Zuvor haben wir wenig gedüngt. Wir brauchten für diesen Boden Kalk (davon werden recht grosse Menqen benötigt) oder Hyperphosphorkali (Menge je nach Konzentration). Gesät wurde die Mischung 460 UFA Standard. Vorschlag von Dr. W. Dietl: Hier eine Gabe gelagerten Mist einmalig austun und dann vielleicht in 6 - 10 Jahren wiederholen. Für den Hintransport und die Verteilung haben wir das Militär und den Train mit den Pferden angefragt, da keine Zufahrtsmöglichkeit besteht. Ein zweites grosses Stück wurde geräumt von vor allem Wacholder, dann Heidelbeergestrüpp und Alpenrosen. Diese Weide liegt in Gebäudenähe, grad unterhalb und entlang der Zufahrtsstrasse und war eine unserer Nachtweiden. Da die Kahlstellen hier nicht so gross waren, haben wir weder gedüngt noch gesät. |
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Und es ist wichtig, dass Anstösse von Seiten der Älplerlnnen, vor allem von mehrjährigen, von den Bewirtschaftern auf- und ernstgenommen werden. Sie können eine wertvolle Bereicherung sein. WO Diese Frage muss sorgfältig geklärt werden, eventuell zusammen mit Fachleuten. Es gibt Weiden und Wiesen, die lassen sich nicht verbessern oder nutzbar machen, aus geologischen oder klimatischen Gründen, und werden deshalb besser sein gelassen. Sie dienen innerhalb der Natur Anderem. Auch Sümpfe sind wichtige Naturträger und oft, wenn sie entwässert werden, entstehen an ihrer Stelle schlechtere. |
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WAS soll verbessert oder geräumt
werden. Prioritäten setzen. WIE Zum Beispiel von Hand oder mit Maschinen. Je nachdem muss diese Frage auch mit kompetenten Menschen besprochen werden. Der gesunde Menschenverstand und Naturverständnis sollen in solchen Fragen einbezogen werden und die Sichtweise einer sanften Sanierung. WER wird diese Arbeiten
ausführen. Möglichkeiten für therapeutische Grupoen scheinen
mir sinnvoll und wichtig. Bedingt eine sorgfältige Planung von Unterkunft,
Verpflegung, zeitlichem Arbeitsaufwand, übrige Zeit und Freizeit.
Motivierte, kundige Begleitung, der eventuell die Aufgabe übergeben
werden kann. FINANZEN Wenn ein Nutzungsplan besteht, gibt es Subventionen von Kanton und Bund. Da müssten jeweils die nötigen Unterlagen angefordert werden, wie und was subventioniert wird. Zum Beispiel wäre, eine Finanzierungsmöglichkeit oder mindestens teilweise, ein Fest zu machen im Winter im Dorf oder im Sommer auf der Alp. Ich wünsche denen, die sich da hinbewegen Sorgfalt, Mut und Kraft Susan Bachmann |
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