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Mit der "Vier Plus"-Kuh auf Erfolgskurs ein Züchter berichtet |
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Die Idee zu dieser Neuzucht reicht weit zurück.
Der Anstoss dazu kam anlässlich einer der jährlichen Bildungsreisen
unserer Genossenschaft. Ziel war damals eine sogenannte Landwirtschaftliche
Produktionsgenossenschaft, kurz LPG1 in der vormaligen "DDR",
die unser initiativer, aber leider verstorbener Obmann K.. organisiert
hatte. Bei der Besichtigung des Gemeinschaftsstalles
entdeckte dann unser Benjamin M. zuhinterst im Stall die Fünfstrichkuh.
Die fünfte Zitze war von derselben Grösse wie die anderen und
gab Milch. Sie befand sich zwischen den Hinterbeinen. Jede Auskunft darüber
wurde uns verweigert. Der zuständige Melker führte uns unter
Protest unseres Obmannes weg. Schon bei der Rückfahrt wurde uns klar:
Was die können, können wir besser. Nun, im damals beginnenden
Zeitalter von KB und jetzt des ET ging die Zucht zügig voran. Es
war klar, dass wir uns auf unser braves und bewährtes Zweinutzungsrind,
die Braune, stützen würden. Das Zuchtmaterial war günstig
zu bekommen, niemand wollte Tiere mit überzähligen Zitzen. Das
einzige wirklich grosse züchterische Problem war die Ausrichtung
des fünften Strichs. Bei allen anderen Merkmalen wie Befruchtungsrate,
Abkalbvorgang, Endabkalbdatum, Tiefe, Melkbarkeit usw. versuchten wir,
den landesüblichen Durchschnitt zu halten. Was uns gelang. Heute
können wir stolz auf eine züchterische Pioniertat zurückblicken. Hervorragende Leistung! Die Milchmenge
konnte um ein Fünftel erhöht wenden; der Fettgehalt liegt mit
4% etwas unter den BS, dafür erreichen wir mit 3,6% Eiweiss dieselben
Werte. Mit dem k-Kasein gibt es ebenfalls keine Probleme. Bei den Winterfütterung
braucht es ein Grundfutter von durchschnittlich etwas über 6MJ NEL/kg
TS, was in etwa einer Hochleistungskuh entspricht.Zusammenfassend kann
gesagt wenden: wir haben hier ein leistungswilliges Zweinutzungsrind mit
sehr hoher Milchleistung und gutem Fleischansatz, ein ansehnliches Fundament,
das mit einem wesentlich, verbesserten Euter ausgenüstet ist. An
das neue Aussehen wird sich der unternehmerische Bauer schnell gewöhnen.
Man könnte fast sagen: wir zielen nicht auf EG92, sondern auf
Die Neue Weltordnung. Reich floss die milch von vier |
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