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Ob
beim Seilziehen um den Bau der Staumauer an der Grimsel die Natur- und
Landschaftschutzbewegungen Oberhand gewinnen oder gegen alle Vernunft
die Wirtschaftslobby ihren Kopf durchsetzt, steht noch in den Sternen.
Der Bund hat die Entscheidung erst einmal aufgeschoben. Ein Pädoyer
für die Grimsel.
Von Emil Feuz, Grimselverein
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Bedrohte Landschaft an der Grimsel - eine Predigt Die Grimsellandschaft ist wunderschön, sie kann uns die kostbarste aller Energien vermitteln: Lust und Freude am Leben. Erhalten wir sie! Es ist eine der wunderschönen Landschaften mit Lebensräumen, wie sie in den letzten Jahrzehnten fast vollständig verschwunden sind, einer Gier ohnegleichen zum Opfer gefallen sind, der Gier nach immer mehr. Es ist eine Restlandschaft. Lassen wir es nicht zu, dass die "Sunnig Aar" in den Fluten des projektierten Stausees Grimsel West ertränkt wird! Es ist eine der Landschaften, die unter mehrfachem Schutz steht, weil ihr einmaliger Wert schon früher erkannt wurde:
Ver-rücktes dazu: Die Kraftwerke Oberhasli möchten "ihr" Naturschutz jetzt zerstören. Die Berner Regierung windet sich, die Moore an der Grimsel zu schützen, weil dadurch deren Zerstörung durch den Kraftwerkausbau nicht mehr möglich wäre. Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit? Der Grimselverein setzt sich ein für einen sparsamen, sorgsamen
Umgang mit Energie. Es besteht weder bei Energie- noch bei Wirtschaftsfachleuten
eine klar mehrheitliche Meinung, dass Grimsel West nötig oder
wirtschaftlich sinnvoll wäre. Bei umfassender Betrachtung der
ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme kommt man
leicht zum Schluss, dass wir auch in Sachen Energie zukünftig
andere Wege suchen und begehen müssen. Unbedingt! |
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