Feuer in den Alpen
       
 


Am 12. August werden die Mahn - und Widerstandsfeuer in den Alpen wieder brennen. Auch dieses Jahr werden sich verschiedene Organisationen an der Aktion beteiligen und gegen die fortschreitende Zerstörung des Alpenraums protestieren.

Von Hilar Eggel
 

 
 
Es ist nun schon zur Tradition geworden, dass es im Alpenraum am zweiten Samstag im August lichterloh brennt. Im letzten Jahr wahren es mehr als tausend Feuer, die als Zeichen des Widerstandes entzündet wurden. Erfreulicherweise haben sich viele Älplerinnen und Älpler, viele Umweltorganisationen und Solidaritätsbewegungen an der Aktion beteiligt. Ursprünglich von Graubünden ausgegangen, ist die Aktion auf den gesammten Alpenbogen ausgeweitet worden. In Österreich brannten zahlreiche Feuer. Ebenfalls in Deutschland und Italien loderten die Höhenfeuer.

Gegen die Zerstörung des Alpenraums

Die Höhenfeuer sind Zeichen des Widerstandes und der Hoffnung gegen die schleichende Zerstörung des Alpenraumes. Dabei geht es um die Erhaltung des Alpenbogens als eigenständigen Kultur - und Lebensraum. Das Alpengebiet ist nicht nur bedroht durch den Massentourismus, das Militär und den Niedergang der Berglandwirtschaft. Der anschwellende Transitverkehr und die rücksichtslose Nutzung der letzten Wasserkraftpotentiale stellen eine zunehmende ökologische Bedrohung für die Alpenregion dar. Die Mahnfeuer weisen als sichtbare Zeichen auf diese drängenden Probleme hin.

Wer macht wo ein Feuer?

Damit es am Samstag, dem 12. August 1995 wieder feurig zu und her geht in den Alpen, sind Älplerinnen und Älpler, Umweltorganisationen und Solidaritätsbewegungen aufgerufen, möglichst viele Höhenfeuer anzuzünden. Wer organisiert selbst ein Feuer? Oder wer möchte bei einem Feuer mitmachen? Wer die Aktion in irgendeiner Weise unterstützen möchte, melde sich beim Verein "Feuer in den Alpen".
 

 


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