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und Trockenstandorte wechseln sich auf engem Raum ab und bilden
einen enormen Reichtum an Lebensräumen für eine Vielzahl
von Pflanzen- und Tierarten.
Neues Gross-Skigebiet im Fondei?
Anfangs 1996 wurde bekannt, dass die Davos Parsenn Bergbahnen AG
von Parsenn über das Hochtal Fondei bis nach Fideris Station
im Prättigau ein neues, gigantisches Skigebiet planen. Das
intakte Hochtal sollte mit neuen Sesselbahnen, Bergrestaurant und
Maschinenhalle verschandelt und vom Massenrummel überschwemmt
werden. Von Fideris Station sollte eine neue, acht Kilometer lange
Luftseilbahn hinauf in die Heuberge und weiter aufs Strassberger
Fürggli ins Fondei gebaut werden. Damit wäre das bestehende
Skigebiet der Davos-Parsenn-Bahnen von heute 284 Hektaren auf 615
Hektaren vergrössert worden. Die Promotoren aus Davos erhielten
aktive Unterstützung von einem Bündner Regierungsrat,
von Gemeindevorständen und Beamten, die versuchten, die geplanten
Anlagen im regionalen Richtplan vorzuspuren.
Gemeinsam für Alpen und Natur
Kurz nach bekannt werden der Pläne, schlossen sich betroffene
Bäuerinnen und Bauern aus Langwies und ein Teil der betroffenen
Alpgenossenschafter mit den Bündner Sektionen von WWF und Pro
Natura zusammen und nahmen den erbitterten Kampf für die Erhaltung
des Fondeis ohne Skigebiet auf, unter dem Motto "Fondei skilift-
und rummelfrei!" Sie führten Abstimmungskämpfe, schrieben
Stellungnahmen und Leserbriefe, traten im Fernsehen und Radio auf,
führten juristische Verfahren und gingen mit Kühen für
das Fondei auf die Strassen von Chur. Der mutige Kampf der vier
"Fondeier Frauen", Exponentinnen der lokalen regionalen
Gruppe "Für ds Fondei", und der Umweltorganisationen
rückten das bedrohte Tal ins nationale Rampenlicht.
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