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eiter
weisen die Käse aus der Produktion mit offener Feuerstelle
gegenüber jener mit Dampfkessi chrakteristische Rauchverbindungen
auf und bei den flüchtigen Verbindungen bestehen markante Unterschiede
zwischen Alp- und Talkäse.
Insgesamt kommt die Studie
zum Schluss: "Die in L´Etivaz hergestellten Käse sind sowohl
im Geruch als auch im Geschmack prägnanter und weisen auch
bei den Atributten "pikant" , "salzig" , "säuerlich" und "tierisch"
eine intensivere Note auf als die in Posieux hergestellten Käse."
Die Frage bleibt, ob
kräftiger, geschmacksvoller, rezenter Käse bei den KundenInnen
überhaupt verlangt wird. Allgemein geht der Trend bei den Nahrungsmitteln
eher Richtung soft und mild, oder salopper ausgedrückt knautschig
und geschmacksarm. Jetzt hoffe ich auf die nächste Forschungsarbeit,
die klärt, was wir auch schon längst wissen, nämlich,
dass Alpkäse dank den besonderen Inhaltsstoffen kein Nahrungsmittel
ist, sondern zu den Heilmitteln gehört.
Quelle: Jaques Olivier Bosset, Bernard Jeangros
u. a. : Hartkäse Typ Gruyère des Berg- und Talgebietes
im Vergleich, in: Agrarforschung 5 (363- 366) 1998
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