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Das Leben auf der AIp war
auch schon einfacher, die Kühe gesünder, das Gras weniger verseucht,
die Löhne verhältnismässig höher... Nicht nur die betroffenen Älplerlnnen werden sich diesen Veränderungen mehr und mehr bewusst. Auch anerkannte Expertlnnen erkennen die ökologischen und ökonomischen Alp-Probleme der heutigen Zeit - und haben entsprechende Lösungen anzubieten! Eine Umfrage mit vielen einleuchtenden Argumenten* aus dem Reich der Forschung. |
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«Ach wissen Sie, Natur, das gibt's doch schon lange nicht mehr. Heute ist doch bereits die ganze Welt von Menschenhand verändert worden» erklärt Prof. Blaser vom Molekularbiologischen Institut. «Wir können heute nicht mehr zurück, wir müssen vorwärtsstreben und endlich mit dem Umdenken beginnen!» fordert er. Grundsätzlich geht es ihm dabei um eine bessere Anpassungsfähigkeit der Natur an den Menschen. Für Blaser muss auch die AIp zu einem eigentlichen «Umstellungsbetrieb» werden, bei welchem alle Möglichkeiten der Neuen Technologien genutzt werden. «Denken Sie nur schon an die Wirtschaftlichkeit: Eine herkömmliche Alp ist heute nicht mehr konkurrenzfähig, sie muss sich anpassen und mit der Zeit gehen.» Heute gelte es zum Beispiel, den Forschungsvorsprung Australiens bei der Schafwolle aufzuholen. Bereits wurden dort gentechnische Methoden entwickelt, die die Qualität der Wollfasern verbessern. Wo in den 60er-Jahren noch regelmässige intravenöse Injektionen nötig waren, kann heute mit einer einfachen genetischen Manipulation dasselbe erreicht werden: dichtere Wolle. Und mehr noch: Dank der Einpflanzung eines anderen bestimmten Gens ist es auch schon gelungen, die Wolle mottenresistent zu gestalten. Weitere Versuche laufen nun darauf hinaus, die Schafe so zu verändern, dass sie ihre Wolle nach einer vorgegebenen Zeit selber abwerfen. Eine Chance für die Alp? Für die Schweiz spielen Wollschafe keine wichtige Rolle. Viele Genforscher betrachten Blasers Bemühungen deshalb mit einem herablassenden Lächeln. «Es ist viel interessanter in die Verbesserung der Fleischqualität zu investieren» meint etwa Prof. Kärcher vom Institut für Nutztierwirtschaft. Sein Forschungsprojekt: «Wir vergleichen die genetischen Eigenschaften von zwölf verschiedenen Schafsorten und entscheiden dann aufgrund verschiedener Parameter, welche sich ökonomisch lohnen.» Bewertet werden dabei sowohl die Menge als auch die Qualität des Fleisches. Eine ähnliche Absicht verfolgt auch Prof. Fritsche, der sich mit Schweinen befasst. Für das Alpgebiet sieht er ein relativ kleines, hocheffizientes Schwein vor. Von den in den USA produzierten Super-Schweinen mit eingebautem menschlichen Wachstumshormon hält Fritsche nicht viel: «Für die Alp sind diese Tiere viel zu unbeweglich. Wir setzen stattdessen auf wendige Kleinwuchstiere.» In verschiedenen Quervergleichen hat dieser Genforscher inzwischen herausgefunden, dass die meisten Hochzuchtschweine heute zu stressempfindich geworden sind. Um diesen Mangel zu beheben setzt Fritsche seine Hoffnungen auf eine genetische Adrenalin-Reduktion. Durch gezielte Eingriffe in die Ei- und Samenzellen der Tiere (sogenannte Keimbahntherapien) könnten Zuchtlinien entworfen werden, die die verbesserten Gene für alle nachfolgenden Generationen wirksam machen würden. Doch Stress-Empfindlichkeit ist für Fritsches Forschungsgruppe nur ein Mangel von vielen: «Das grösste Problem bei den Schweinen besteht nämlich in der Fütterung, denn es ist eindeutig zu teuer, Kraftfutter auf die Alp zu transportieren.» Mit ausgeklügelten Computerprogrammen sollen deshalb die «Ertrag-minus-Fütterung-Kosten» optimiert werden. So wird unter anderem daran gearbeitet, den Magen der Tiere besser an das Gras anzupassen. Nochmals Fritsche: «Der Engpass liegt heute bei der Aufnahmefähigkeit der Tiermägen, die nur eine bestimmte Menge Kraftfutter verwerten können.» Da sich die Veränderung der Tiermägen jedoch als komplizierter herausstellte als erwartet, wird gleichzeitig auch in der komplementären Richtung geforscht: Die Futterpflanzen sollen genetisch so umgebaut werden, dass sich die Ausbeute erhöht. In enger Zusammenarbeit mit der Nutztierabteilung forscht Dr. Heimgruber, ein Pflanzengenetiker, deshalb an der Entwicklung von genetisch verbesserten Nutzpflanzen. Als erstes gelte es, die Fähigkeit zur Stickstoffbindung der Futterpflanzen zu erhöhen. Zur Zeit versucht Heimgruber beispielsweise, die stickstoffanreichernden Sorten Trifolium (Klee) und Alfalfa mit anderen, für die Tierfütterung bisher ungeeigneten Sorten, genetisch zu kreuzen. Den technischen Ablauf dieses Vorgehens beschreibt Heimgruber wie folgt: «Für den nötigen Gentransfer pflanzen wir die Fremdgene mittels Elektroschock und chemischer Substanzen in die Pflanzenzellen ein.» Von den Kreuzungs-Experimenten verspricht sich der Forscher eine bessere Ausbeute der Alp-Futterpflanzen von bis zu 80 Prozent. Einen anderen Ansatz zur Verbesserung dem Tierfütterung verfolgt Frau Prof. Nauser. Seit es in den 80er-Jahren in den USA gelungen ist, Erdbeeren genetisch mit Antifrost-Bakterien anzureichern, eröffnen sich nun auch neue Perspektiven für den Ackerbau auf alpinem Stufe, so seltsam das tönen mag. Mittels gentechnischen Manipulationen versucht Frau Nauser, Soja und Mais frosttoleranter zu machen. «Erste Versuche in Skandinavien haben gezeigt, dass die Pflanzen durchaus anpassungsfähig gemacht werden können», erklärt die Forscherin. «In naher Zukunft dürfte selbst die relativ ausgeprägte Kälte der höheren Alpregionen kein grosses Hindernis mehr für Agrarprodukte darstellen.» Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Kraftfutter müsste nicht mehr transportiert werden, sondern könnte vom Ort produziert werden. Trotz den erfolgversprechenden Fortschritten in dem Fleischoptimierung warnen mehrere Forscher aber vor übertriebenen Erwartungen. So geben sie etwa zu bedenken, dass sich auch die Fleischproduktion immer mehr vom Feld in die Fabriken verlagert. Bereits ist es nämlich möglich, die entsprechende Biomasse synthetisch herzustellen. Diese revolutionäre Neuerung, die bei den Forschern der Nutztierabteilung eine gewisse Wehmut hervorruft, geht zurück auf Forschungserfolge am Institut für Lebensmittel-Design. Dort ist es dem Team von Prof. Schneeberger kürzlich gelungen, die entsprechenden fleischlichen Aromastoffe gentechnisch herzustellen. Ein Erfolg, der Schneeberger ins Schwärmen bringt: «Ich kann Ihnen versichern, dass Sie geschmacklich keinen Unterschied feststellen werden!» Auch die Milchwirtschaft kann dank der Gentechnologie um Meilenschritte vorangetrieben werden. Auf der Grundlage der mittlerweile bereits routinemässig angewandten Fortpflanzungstechniken wie Künstliche Besamung, Embryotransfer, Embryosplitting und Sexing (=Vorbestimmung des Geschlechts) wird daran gearbeitet, die Tiere auf eine vorgegebene Funktion einzustellen. Prof. Reber von der Abteilung für Milchwirtschaft beschreibt seinen Ansatz wie folgt: «Wir versuchen heute, die Kühe an die harten Alpbedingungen anzupassen. Es geht in erster Linie um die lnput-Output-Optimierung.» Demnächst wird Reber eine neue Kreuzung vorstellen, die auf das Gebiet der Bündner Alpen zugeschnitten ist. Von dieser Modellkuh wollen die Forscher dann genetisch identische Klone herstellen. «Damit können unrentable Ausfälle, die auf individuelle Veranlagungen zurückzuführen sind, vermieden werden.» Reber sieht die Chancen seiner Forschung jedoch nicht in einer weltweit normierten Einheitskuh, sondern vielmehr in verschiedenen regional oder gar lokal angepassten Varianten. Reber: «Die Artenvielfalt bei den Kühen ist in der Tat erschreckend zurückgegangen. Ich betrachte es daher als eine moralische Pflicht gegenüber den nachfolgenden Generationen, dass wir mit den Möglichkeiten der Gentechnik wieder neue Varianten entwickeln.» Das Ziel dieser neuen Kühe besteht nicht alleine in einer mengenmässigen Steigerung der Milchleistung. So wird beispielsweise der Einsatz von bovinem Somatotropin (BST) von vielen Forschern abgelehnt. «Das BST bringt zwar mehr Milch, aber damit können wir nicht mehr konkurrenzfähig bleiben» meint etwa Prof. Ehrensperger mit einem Seitenblick auf die Europäische Gemeinschaft und deren «Milch-Meer». Stattdessen will Ehrensperger die Milch vor allem qualitativ verbessern: «Es geht uns darum, die Milch so zu verändern, dass sie einerseits besser für den Menschen verträglich ist, und andererseits einfacher zu handhaben für die Milchverarbeitung.» Zusammen mit Prof. Kalberer von der Abteilung für Lebensmitteltechnologie versucht er deshalb, die biochemischen Bestandteile der Milch temparaturresistenter zu machen. «Sehen Sie, die Produktion muss immer schneller laufen, die entsprechenden Maschinen werden grösser und schwieriger zu steuern. Oft werden durch diese Prozesse lebenswichtige Bestandteile der Milch zerstört» erklärt Kalberer. Seine Forschungsabteilung beschäftigt sich darüber hinaus aber auch damit, die Qualität der Milch durch neue Elemente zu bereichern: «Wir versuchen zum Beispiel, den Reifungsprozess von Käseprodukten durch den Einbau von neuen Genen in Milchsäurebakterien zu beschleunigen, oder verschiedene Aromastoffe wie Erdbeeren, Zitronen, usw. direkt in die Starterkulturen von Joghurts einzubauen.» Das Besondere an diesem Vorgehen liegt laut Kalberer vor allem daran, dass mit den Verfahren der Gentechnik auch neue, bisher unbekannte Aromen geschaffen werden können. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Prof. Hauenstein vom Institut für Pharmazeutik. Im Gegensatz zu Kalberer versucht er jedoch, die entsprechenden Aminosäuren direkt in die Tiere einzupflanzen. Damit eröffnen sich auch für Alpbetriebe neue Möglichkeiten zur Steigerung der Ertragskraft. Seit es in England gelungen ist, Schafe genetisch derart umzuprogrammieren, dass sie mit ihrer Milch gleichzeitig das Blutermedikament «Faktor VIII» ausscheiden, hat sich ein neuer Anwendungsbereich in der Tierwirtschaft eröffnet: Tiere als Bioreaktoren. Hauensteins Team befasst sich zur Zeit mit entsprechenden Versuchen an Ratten, Kaninchen und Kühen. Möglich wäre demnach die Produktion von gentechnischen Diagnostika wie monoklonale Antikörper oder gar die Herstellung von Impfstoffen. Eine Entwicklung, die auch von Hauensteins Kollegen aus der medizinischen Fakultät begrüsst werden. Prof. Reimann vom Institut für Präventivmedizin verspricht sich durch die Neuerungen der Gentechnologie eine wesentliche Verbesserung der Volksgesundheit. «Allerdings sollten wir bereits früher ansetzen, nämlich beim Verhindern von Krankheiten» erklärt Reimann. Durch routinemässige Früherfassungen könnte zum Beispiel die Anfälligkeit für Allergien rechtzeitig erkannt werden. «Nehmen Sie zum Beispiel die Käserkrankheit: Da wäre es ganz klar im Interesse des Alppersonals, über die individuelle Veranlagung informiert zu sein. Oder bei der Anfälligkeit für Hautkrebs - eine Krankheit, die nachgewiesenermassen vermehrt bei Leuten eintritt, die einer hohen UV-Strahlung ausgesetzt sind.» In Zusammenarbeit mit Versicherungsmathematikern entwickelt Reimann deshalb ein Gen-Screening-Programm für die Arbeitsmedizin. «Wir können uns die immens hohen Gesundheitsausgaben volkswirtschaftlich nicht mehr leisten! Es ist heute nur noch eine Frage der Zeit, bis die neuen Testverfahren der Gentechnologie in der ganzen Bevölkerung eingesetzt werden.» Interessanterweise sind innerhalb der Forschungshochburgen
auch Expertlnnen anzutreffen, die sich gegen die laufende Forschungstendenz
wenden. «Ich kritisiere die Entwicklung der Wissenschaft zu einem
rein wirtschaftlich gesteuerten Prozess» meint etwa Dr. Lauener
vom Lehrstuhl für die Ökologie der Berggebiete. «Ich sehe
nicht ein, wieso die Entwicklung der Alpwirtschaft immer auf eine rein
mengenmässige Steigerung der Erträge von Tieren und Pflanzen
herauslaufen soll.» Stattdessen schlägt Lauener vor, sich von
der traditionellen Alpwirtschaft zu verabschieden und an deren Stelle
auf den kulturellen Wert der Alpen zu setzen. Seit es letztes Jahr gelungen
ist, dasjenige Pflanzen-Gen herauszufinden, welches für das Blühen
zuständig ist, eröffnen sich zum Beispiel neue Möglichkeiten
für Alp-Blumenfarmen. «Zum einen sollten wir die herkömmlichen
Wildpflanzen in ihrer Vielfalt erhalten, zum anderen sollten wir auch
die Möglichkeit nutzen, neue Blumen zu schaffen» erklärt
Lauener. Heute schon ist es möglich, die Farben von Blumen gezielt
genetisch vorzubestimmen - blaue Rosen beispielsweise. «Es geht
uns nicht darum, bloss der von Jahr zu Jahr schwankenden Nachfrage an
Modefarben besser zu entsprechen» erläutert der Ökologe,
«sondern darum, aus den Alpen wieder ein attraktives Erholungsgebiet
zu schaffen.» chm
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Natürlich sind die von den befragten Expertlnnen in der «Umfrage» vorgebrachten Argumente für den Einsatz von Gentechnologie in der Alpwirtschaft einleuchtend, sofern sie aus einer ganz bestimmten Perspektive betrachtet werden ... und was wir dazu meinen
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Diese Blickweise, in deren Zentrum Begriffe wie Effizienz, Wirtschaftlichkeit
und Optimierung stehen, steht in der Tradition eines unverminderten Glaubens
an den Fortschritt technischer Machart. Es ist dasselbe Denken, das bereits
früher zur Ausbeutung von Natur, Frauen und sogenannter «Dritter
Welt» geführt hat. Ein patriarchalisches, kapitalistisches
und imperialistisches Denken. Verändert haben sich inzwischen die Möglichkeiten, solche Träume zu realisieren. Die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert führten zu einer schubartigen Vergrösserung der Fähigkeit des Menschen, auf die Umwelt einzuwirken. Und auch auf den Menschen selber: Technologische Innovationen waren immer wieder Auslöser von umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen. Die alten Dampfmaschinen, der Verbrennungsmotor, die Elektrizität, und in neuerer Zeit Atomkraft und Computertechnologie sie alle haben nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern überhaupt unsere Umgangsformen und Mentalitäten nachhaltig verändert. Heute stehen wir inmitten der Entwicklung und vor dem Durchbruch einer neuen Technologie, die erstmals den direkten Zugriff auf den materiellen Kern des Lebens erlaubt. Bezeichnend für den Umfang der Gentechnologie ist dabei die Tatsache, dass sich dieser materielle Kern, die DNS, offenbar bei allem Lebenden finden lässt: Bei Mikroorganismen, Pflanzen, Tieren und Menschen. Die Beispiele aus der «Umfrage» - und es gibt noch hunderte mehr davon! - zeigen, dass die Gentechnologie quer durch bisherige Unterscheidungen hindurch zunehmend in immer mehr Lebensbereiche eindringt. Gentechnologie ist nicht einfach ein isoliertes Phänomen, ein Problem mehr, sondern - obwohl es in einer mittlerweile bekannten Tradition steht - etwas sprunghaft Neues. Noch stehen wir vor dem grossen Durchbruch der gentechnologischen Revolution. Noch ist erst ein Tier patentiert worden (die «Harvard-Du PontKrebsmaus»). Noch ist die Keimbahntherapie beim Menschen verpönt. Doch spätestens seit den Abwürfen der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki wissen wir, dass sich der technische Fortschritt nicht aufhalten lässt, dass alles, was machbar ist, auch früher oder später gemacht wird. Es braucht aber kein genetisches Tschernobyl, kein Gen-Bhopal und auch kein Gen-Schweizerhalle: Die Veränderungen laufen bereits schleichend, durch stille Angriffe auf die gesellschaftliche Struktur. Besonders deutlich etwa an der erschreckenden Tendenz zur Monopolisierung. Was im Wirtschaftsbereich die Monopolisierung des Agrar- und des Lebensmittelmarktes ist, ist im politischen Bereich die Monopolisierung der Macht in den Händen von Europa, Japan und den USA. Im soziokulturellen Bereich schliesslich führt die Gentechnologie zu einer Monopolisierung des Wahrheitsanspruchs bei einigen wenigen «Experten», die uns glaubhaft machen wollen, dass das Leben letztlich aus einer Aneinanderreihung der vier Aminosäuren Adenin, Cytosin, Thymin und Guanin (der DNS) bestehe. Das Beängstigende am gentechnischen Fortschritt ist deshalb nicht nur die unermessliche Gefahr eines Laborunfalles, sondern bereits der «normale» Ablauf dieser Forschung. Denn je mehr «Erfolge» die Gentechnologie vorweist, desto mehr Leute glauben auch an den Erfolg der dahinter stehenden reduktionistischen und mechanistischen Denkweise. Nicht nur ein Angriff auf die Natur und auf den Körper also, sondern auch ein Angriff auf den Kopf! Der radikale Widerstand gegen diese Entwicklung muss deshalb bei der Klärung der grundsätzlichen Fragen zur Gentechnologie anfangen: Welche Denkweise steht hinter dieser Technologie? Wohin führt sie uns? Wer will denn diese Technologie überhaupt? Und wozu? chm |
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