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TransALPedes - Mit diesem
Logo wandert zwischen Anfang Juni und Anfang Oktober eine Gruppe von sieben
Alpen-Fachleuten aus vier Alpenländern von Wien nach Nizza. Aktivistlnnen,
Journalistinnen und weiter Gäste werden Kerngruppe etappenweise begleiten.
Unterwegs besucht TransALPedes Einzelpersonen, Organisationen, Projekte
und Behörden, die sich für eine andere Entwicklung im Alpenraum
einsetze, mit dem Ziel einer engeren alpenweiten Vernetzung. Verschiedene
Medien werden regelmässig über TransALPedes berichten. Für
zeitungslose Älplerlnnen besteht ab Juni die Möglichkeit, sich
via Radio DRS 3 laufend über das Projekt zu informieren. |
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Die EG ist nicht alpentauglich. Die Tendenzen der europäischen Integration führen im Alpenraum zu drastisch verschlechterten Rahmenbedingungen. Während die Alpenländer Frankreich und Italien schon lange EG-Mitglieder sind, scheint der Beitritt Österreichs beschlossene Sache. Inwieweit die Schweiz in den nächsten Jahren ein Teil des EWR oder der EG werden soll, hängt neben Anderem von ihrer zukünftigen Haltung in der Frage des Alpen-Transit ab. Die Eurointegration der Schweiz wird allerdings mit oder ohne Beitritt weiter zunehmen. Für eine ökologisch derart heikle Region, wie sie die Alpen darstellen, hat das schlicht katastrophale Folgen:
Gibt es Perspektiven für eine andere Entwicklung? Die gegenwärtigen Probleme der Alpenregion lassen sich in vier Themenbereiche aufgliedern: Tourismus, Verkehr, Landwirtschaft und Energie. In allen vier Problembereichen sind seit Jahren Gruppen, Organisationen und Behörden an der Arbeit um zu zeigen, dass es Alternativen zur heutigen Entwicklung gibt. Im vergangenen Herbst haben die Alpenländer die Alpenkonvention unterzeichnet, welche den Behörden neue Handlungsspielräume eröffnet. Doch zur Durchsetzung der Alpenkonvention braucht es politischen Druck von unten. Umso erfreulicher ist es, dass der Widerstand an der Basis gegen die Alpenzerstörung kontinuierlich wächst:
Der Alpenraum hat in der heutigen Problemlage die historische Chance, sich als eigene Region zu begreifen und sich damit eine entsprechende politische Nachachtung zu verschaffen. Um hierin einen Schritt weiterzukommen, ist die stärkere alpenweite Vernetzung jener Kräfte vordringlich, die für eine andere Entwicklung in den Alpen einstehen. Auf diese Weise kann die rasante Zerstörung einer historisch und kulturell einmaligen Region gestoppt werden, damit sie auch für spätere Generationen noch bewohnbar und erlebbar ist. Weiter Informationen sind erhältlich bei: ds |
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