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Seit Oktober 2000 gibt es beim Bündner Sennenverein
einen neuen Vorstand, der vom Alpsenn und Käser Markus Lehmann aus
Klosters präsidiert wird. Mit im Vorstand sitzen der langjährige
Älpler Walter von Ah aus Landquart, Hans-Martin Heldstab aus Igis,
Martin Capaul aus Vals und Martin Bienerth aus Andeer. Dass der Vorstand
nicht nur sitzt, sondern auch etwas bewegen möchte, hat er bereits
gleich im Herbst 2000 bewiesen. Dank dem Einsatz des Bündner Sennenvereins,
vertreten durch eben diesen Vorstand, sind die Richtlöhne für
das Alppersonal, die seit 6 Jahren unverändert waren, angeglichen
worden, nachzulesen im Bündner Bauer Nr. 1/2 vom 12. Januar 2001
oder unter www.zalp.ch
Der BSV arbeitet auch an einer Revision seiner Statuten. Ziel dieser Revision,
die im Herbst bei der Generalversammlung zur Abstimmung kommen soll, ist
eine zeitgemässe Grundlage für einen Verein, der bei Entscheidungen
um die Alpwirtschaft konstruktiv mitarbeiten möchte. Aus diesem Grund
ist auch geplant, den Namen des BSV zu ändern. Der Präsident
Markus Lehmann möchte ein Vertreter aller Älplerinnen und Älpler
sein, und dies soll sich auch im Namen wiederspiegeln, wo bis heute die
Hirtinnen und Hirten nicht erwähnt sind. Ein brennendes Thema von
heute ist die QS-Alp, heftig diskutiert in ÄlplerInnenkreisen, den
Alpbesitzern, und der IG Alp. Um sich ein möglichst breites Bild
zu verschaffen, versucht der BSV durch Veranstaltungen und Kontakten mit
betroffenen Kreisen sich eine Meinung zu bilden, um diese dann auch in
entsprechenden Gremien zu vertreten.
Sinn und Zweck des Vereins kann man ganz einfach auf einen Punkt bringen,
wie Markus Lehmann bemerkt: «Sich zusammen für eine gesunde
Erhaltung unserer schönen Alpen einsetzen.»
Martin Bienerth
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