Gruppe Alltag, Tourismus, Vermarktung, Image
     
 


Die IG Alp ist eine Interessengemeinschaft, weil sie sich keinen Vereinsstrukturen unterwerfen will – die offene Form der IG ist aber auch Programm. In themenbezogenen Arbeitsgruppen behandeln ÄlplerInnen Fragen, Konzepte und Forderungen, die in der Kerngruppe weiterdiskutiert werden. Die Teilautonomie der verschiedenen Gruppen bietet Effizienz und verlangt Verantwortung, kommt also der Älplernatur besonders entgegen.
 

IG Alp-Spezial

Der Arbeitsplatz Alp verändert sich ständig. Es gibt neue Bereiche, die einer Vorabklärung zwischen Bauern und Alppersonal bedürfen, um zu Beginn und während der Alpzeit keine unangenehmen Überraschungen und Überforderungen zu erleben. Bei den folgenden Themen gibt es keine offiziellen Richtlinien, keine Hinweise im Alpvertrag, und die Abmachungen sind von Alp zu Alp verschieden.

• Produkteverkauf ab Alp
• Bewirtung von Touristen
• Schaukäsen
• Buttermödeli machen
• Erweiterung der Produktepalette (Weichkäse, Quark ...)

Dies ist mit zusätzlicher Arbeit für das Alppersonal verbunden. Ihr müsst euch daher überlegen, ob ihr die Zeit dafür habt und ob ihr das überhaupt wollt.
Es muss vor Alpbeginn im Team und mit dem Alpmeister abgesprochen sein, in welchem Rahmen diese Arbeiten umzusetzen sind. Werden sie mit dem Grundlohn abgegolten oder werden sie anders honoriert?
Diese neuen Arbeitsbereiche werden uns in Zukunft immer mehr beanspruchen. Sie dienen der Imagepflege der Alpwirtschaft, indem sie der Bevölkerung einen Bezug zu unserer Arbeit ermöglichen und so helfen den Lebensraum Alp zu erhalten. Denn nicht nur die staatlichen Direktzahlungen, sondern auch die KonsumentInnen von Alpprodukten tragen wesentlich zur Unterstützung des Berggebietes und der Bestossung der Alpen bei.

Noch Fragen?
Die richten an Daniel Schüpbach und Agnes Crämer,
Tel. 052-364 28 61

im Sommer ans Alpofon: 078-813 60 85

für allgemeine Infos empfehlen wir das «Handbuch Alp»
Octopus Verlag, Chur 1998, ISBN 3-00533-7
 

 

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