Wer arbeiten will braucht eine Stelle. Für Alpneulinge ist es schwierig mit den Bauern direkt über eine Anstellung zu verhandeln, vor allem wenn sie ohne Erfahrung in der Landwirtschaft sind. Die Stellensuche ist somit der erste Prüfstein des Durchhaltevermögens auf dem Weg nach oben.

 


 
 
 Alpstellen 
   
 
     

Normalerweise entscheiden sich die Angestellten unter den Alpleuten anfangs Jahr, ob sie ihre letztjährige Stelle im Sommer wieder antreten wollen. Der Januar gilt somit als Startmonat für das grosse Gerangel nach oben. Die meisten Stellen werden unter der Hand gehandelt und zeigen sich dem interessierten Publikum nicht. Dabei sind die langjährigen Älpler und Älplerinnen die Könige und Königinnen auf dem Platz, ausser sie wollen sich mit ihren Lohnforderungen eine goldene Krone verdienen. Angehendes Alppersonal ohne landwirtschaftliche Erfahrung sollte nach einer Stelle in einem Team suchen.

Statistische Jobchancen
Gezählt sind in der Schweiz ca 7300 Alpen, was schätzungsweise 15'000 potentielle Jobs ergibt. Wirklich gesucht werden bedeutend weniger Alpleute, da viele Alpen von den Bauern selber bewirtschaftet werden. Grundsätzlich gelten Leute mit Alperfahrung als bevorzugt, also minimieren sich die Stellenchancen für Alpneulinge nochmals. Die Stellenbörse bei www.zalp.ch schleuste letztes Jahr 852 Suchende in Richtung 852 Stellen. Zumindest gemäss Inserate-Statistik sollte also jeder glücklich geworden sein.
 

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Diese Seite wurde im Januar 2011 aktualisiert.

 

Wo sich den Höhenkoller holen
Von Vorteil ist zu wissen was man kann und was man will. Eignet man sich für Kühe, Rinder, Ziegen oder Schafe, will man sennen oder hirten, oder erstmal stallputzen, kochen und Kinder hüten, liebt man die Einsamkeit des Hirtens oder die Geselligkeit am Kessirand, zieht man eine kleine Alp einem grösseren Betrieb vor oder umgekehrt.
Die Antworten können den sommerlichen Aufenthaltsort mitentscheiden. Für die Regionen St. Galler Oberland, Graubünden, Waadtländer Jura und den Tessin werden reichlich Alpleute gesucht, da die meisten Alpen von Genossenschaften geführt werden. Die Kuhzahl liegt dort im Schnitt bei über 70 Stück und die Bauern verspüren wenig Lust ihrem Vieh selber nach zu rennen. In der Innerschweiz, im Berner Oberland, im übrigen Jura, im Appenzell und Toggenburg werden viele Alpen privatwirtschaftlich betrieben, wo auch eine ungelernte Arbeitskraft willkommen ist. Sie sind oft kleineren Ausmasses und beherbergen gemischte Tierbestände.

Suchen und Kontakten
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten eine Stelle zu finden. Entweder man sucht oder man bietet sich feil. Das kann man gratis im Internet bei den Alpstellen von www.zalp.ch.


Landwirtschaftliche Zeitungen für die ganze Schweiz:

die grüne (erscheint wöchentlich)
Thunstr. 78
3000 Bern 16
Tel. 031 958 33 11
redaktion@diegruene.ch
www.diegruene.ch

Schweizer Bauer (erscheint 2x wöchentlich)
Postfach
3001 Bern
Tel. 031 330 34 44
sb@btm.ch
www.schweizerbauer.ch

BauernZeitung
Thunstrasse 78, Postfach
3000 Bern 16
redaktion@bauernzeitung.ch
www.bauernzeitung.ch

Alternativen Zeitschrift A-Bulletin (erscheint ca. 2x monatlich)
A-Bulletin
Rolandstrasse 27, Postfach 1019
8026 Zürich
Tel. 01 241 22 01
a-bulletin@bluewin.ch

 

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Landwirtschaftliche Zeitungen für Regionen:

Bündner Bauer (erscheint wöchentlich)
Sägenstr. 97
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Tel. 081 254 20 00
redaktion@buendnerbauer.ch
www.buendnerbauer.ch

St.Galler Bauer (erscheint wöchentlich)
Magdenauerstr. 2
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Tel. 071 394 60 15
sgbauer@bauern-sg.ch

Bauernblatt Obwalden / Nidwalden / Uri
Tellenstr. 39
6056 Kägiswil
Tel. 041 660 16 51

Agro Wallis
Talstr. 3
3930 Visp
Tel. 027 945 15 71
www.olk.ch

Terre valaisanne
Case postale 906
1950 Sion
Tel. 027 329 75 11
www.lenouvelliste.ch

terre & nature
Av. De la Gare 33
1001 Lausanne
Tel. 021 349 40 72
terre-redaction@edicom.ch
www.terrenature.ch

Agricoltore Ticinese
Via Gorelle, Casella Postale 447
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