Ohne Lernen kommt man heute nicht mehr weit, auch nicht auf 2000 Meter über Meer, wo die Alp lockt. Eigentlich ist man versucht zu warnen: „Vor lauter Bildung werden wir noch dumm!“ Denn das Alpen wirklich lernen, das kann man erst oben, nicht unten bei den Schulen und im Lesezimmer.
 

 
 
 Diplome holen
   
 
 
 

Der Wechsel an Alppersonal ist sehr gross. Immer versuchen wieder neue Leute ihr Glück auf der Alp. So wird das Wissen nicht mehr wie früher automatisch an die nächste Generation weitergegeben. Die Nachfrage nach Alphirten- und Sennenkursen ist deshalb sehr gross.

Um die Qualität des Alpkäses zu fördern – oder zumindest zu erhalten – führen im Frühling verschiedene landwirtschaftliche Schulen Sennenkurse durch. Am Sennenkurs profitiert man nicht nur vom vermittelten theoretischen und praktischen Wissen, sondern auch vom Erfahrungsaustausch. Da jede Alp (und jeder Älpler) verschieden ist, kann der Kursinhalt nicht auf alle möglichen Fragen eine Antwort geben. Die gemeinsam erzählten Geschichten am Rande der Kurstage sind ebenso lehrreich. Einen Platz an einem Sennenkurs erhalten aber in erster Linie solche, die bereits einen Sommer Alperfahrung haben. Als zweite Hürde sollte man im Besitz eines Anstellungsvertrages sein. Im Klartext bedeutet dies: bevor man Sennen will, muss man bereits z'Alp gewesen sein. Für Neulinge ein schwieriges Unterfangen, sie müssen als ungelernte Hilfsarbeiter ins Abenteuer einsteigen - und erst mal einen Sommer lang durchhalten! Wer sich gut vorbereiten will, lernt vorher den Umgang mit Tieren und das Melken bei einem Bauern und besucht einen Hirtenkurs.

Wer das Abenteuer auf einer Schafalp sucht und sich auf die Begegnung mit Bär und Wolf vorbereiten will, besucht den Kurs für Schafhirten und Herdenschutz am Plantahof in Landquart (GR).

Eine Gesamtübersicht der Kurse und Adressen der landw. Schulen findet man auf der zalp.ch unter AGENDA > KURSE.
 

 

 

 

 

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