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Alp Bewirtschaftung - gibt es da Erfahrungen mit Homöopathie?

Hallo!

Kürzlich habe ich einen Artikel in der Bauern Zeitung über kräftigere Pflanzen und bessere Erträge durch den Einsatz von Homöopathie in der Landwirtschaft gelesen. Es werden auch Nutztiere erfolgreich behandelt und es heißt, dass es dadurch weniger von anderen Medikamenten braucht. Habt ihr euch damit mal beschäftigt, oder wart ihr auf einer Alm wo nicht ausschließlich oder keine konventionellen Methoden zum Einsatz kommen?

Ich zum Beispiel habe meine homöopathische Hausapotheke immer auf Reisen und auf Arbeit dabei, neben dem Medipack zur Wundversorgung.

Jedenfalls dürfte sich die Homöopathie-Schule SHI in Zug mit dem Thema Homöopathie bei Pflanzen vertieft beschäftigen. Schon mal davon gehört auf der Alp?

Kommentare

  • Vielen Dank für die interessante Diskussion! Bezüglich dieser Schule müsste ich ihn fragen, aber mein Neffe hat erwähnt, dass auf „seiner“ Alp homöopathische Behandlungen angewandt werden. Zum einen, weil er eine Schwergeburt miterlebt hat und zum anderen, weil dasselbe auf einem Reitstall einer Cousine zutrifft. Das ist natürlich keine Alp, aber es gibt gewisse Gemeinsamkeiten.
  • Hallo!

    Schön, dass du her gefunden hast! Mir kommt vor, hier ist nicht so viel los insgesamt. Habe in der Zwischenzeit selbst etwas schlau gemacht und bin auf einige für mich neue Infos gestoßen, betreffend der Homöopathie beim Landbau und beim Nutztier. Der praktische Zugang ist mir halt wichtiger als die reine Theorie. Bei Floraplant findet man einige Mittel zur Stärkung der Pflanzen, Wurzelbehandlung usw. Das kann man ja durchaus mitnehmen auf die Alp. Die Profi Camper meinen man packt sie in angesengte Strohhalmteile, aber die kleinen Glasfibeln sind für mich okay und lassen sich gut wieder verschließen.

    Jedenfalls habe ich im August vor, ein paar Almen in Österreich zu gehen. Was hat denn dein Neffe bei der Schwergeburt erlebt? Es gibt ja Geburtshilfe Mittel wie Cimicifuga usw. die auch beim Menschen eingesetzt werden. Das wäre spannend zu wissen, ab welchem Punkt man damit einschreitet. Ich denke das braucht tatsächlich Erfahrung. Ja, einige Reitställe arbeiten seit Jahrzehnten mit allen möglichen komplementären Methoden.

    Hast du da mehr Infos drüber?
  • Ich freue mich ebenfalls über diesen Austausch und habe mich nach deiner Frage nochmals bei meinem Neffen umgehört. Er hat es so erlebt, dass bei der Geburt Caulophyllum Thalictroides C30 eingesetzt wurde. Danach wurden sowohl die Kuh als auch ihr Kalb mit Arnika C200 versorgt. Und wenn ich es richtig verstanden habe, gehen sie es so oft es geht im Bedarfsfall zunächst mit homöopathischen Behandlungen an. Dann ist immer noch das Zurückgreifen auf die konventionelle Medizin möglich. Von Cimicifuga Racemosa wusste ich ehrlich gesagt, dass in den Wechseljahren bei Nervosität, Depression, Hitzewallungen und Schlafstörungen verwendet wird. Und gerade das macht solche Austausche interessant.
  • Spannend! ja, das macht Sinn, das Mittel Caulophyllum Thalictroides ist offenbar eine typische Gebärmutter Arznei. Hatte ich bisher nicht auf dem Radar. Arnica ist ein absolutes Muss beim Wandern, Danke für die Erinnerung!

    Ich weiß nicht, ob man hier im Forum Links angeben dar, aber schau mal bei der DHU Taschenapotheke für die Geburtshilfe nach, da ist zusätzlich die Rede von Gelsemium und Pulsatilla. Ich glaube es sind in dem Zusammenhang unterschiedliche Wehenmittel, wobei man aber auch wieder unterscheiden muss, ob Sturzwehen, oder Dinge wie Wehenschwäche. Das ist es eben, es ist eine ganz eigene Methode, die entsprechende Kenntnisse erfordert - und ich denke, da ist viel Erfahrung gefragt! Weshalb ich mich vorab erkundige. Wobei ich mich niemals einmischen würde, wenn es jemand gibt, der das schon öfter mal durchlebt hat auf der Alp.
  • Vielen Dank für den Hinweis! Ich weiß ehrlich gesagt ebenfalls nicht, ob man Links platzieren kann. Egal… Ich habe jetzt den Artikel ergoogelt und rasch drüber gelesen. Morgen befasse ich mich dann näher damit. Unabhängig davon gilt bei homöopathischen Behandlungen immer der ganzheitliche Ansatz und daher ist etwa das Unterscheiden der Wehen unabdingbar.
  • bearbeitet 2. August
    Also ja, es ist so, dass ich eine Reiseapotheke zusammengestellt habe. Bei mir geht es ja nun los. Ich schau mal was man mir so erzählt über die typischen Vorgänge auf der Alp. Ob man da die Homöopathie überhaupt einsetzt, ist für mich noch fraglich. Aber wer weiß? Jedenfalls werde ich mehr über die Bewirtschaftung erfahren.

    Danke für deine Rückmeldung und noch einen schönen Sommer!
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