Hallo, Fremder!

Es sieht so aus als wärst du neu hier. Wenn du teilnehmen willst, wähle eine der folgenden Optionen:

Liebe Forumsbenutzer
Halt euch kurz und prägnant in den Diskussionen!
Ansonsten meldet Probleme an mail@zalp.ch

Horn oder nicht Horn ?!

bearbeitet April 2009 in Tierisches
Hallo!
schreibe so eben meine Abschlussarbeit, über das Thema "die Kuh und ihre Hörner".
Gibt es Leute die mir Ihre persönliche Meinung schreiben würden. Überzeugungen... Gedanken... Motivationen...
Überlegungen... Erfahrungen... Unfallbericht... Methoden... Tricks...
Beführworter/Gegner der Enthornung... ?!
Ich würde mich sehr über ein paar Reaktionen freuen!!!
Frühlingsgruss

PS: der Abschluss ist Landwirtin ;o)

Kommentare

  • bearbeitet Dezember 2014
    im alpsicht-verlag (der mit den vielen ansichtskarten) hat's zwei broschüren, die sich ausgiebig mit dem thema befassen. interessant find ich auch die aktuellen diskussionen über beantragte ausschlüsse von betrieben mit enthornten kühen in der "schweizer bergheimat", nachzulesen in den letzten "bergheimat-nachrichten"

    Hier findest du die Adressangaben vom Alpsicht Verlag:

    ALPSICHT VERLAG, Postkarten zur Alpwirtschaft
    Martin Bienerth, Sennerei, CH-7440 Andeer
    www.sennerei-andeer.ch, info@alpsicht.ch
    Fax +41 81 661 20 84

    Und hier den Link zum "Arbeitskreis Hörner tragende Kühe": http://www.bioring-allgaeu.de/ak-horn/ wo die zwei Broschüren erhältlich sind.
  • Hallo
    Es gibt tatsächlich Studien die solche Aussagen belegen. Unter dem Mikroskop wurde nachgewiesen, dass sich die kristalline Struktur der Milch wie auch des Dung verändert, wenn den Kühen oder bereits den Kälbern die Hörner abgenommen werden.
    Die weitergehenden Folgen für die Umwelt nach ausbringen des Dungs als Dünger konnten bis heute nicht erforscht werden.
    Leider interessiert dies in der Schweiz herzlich wenige Leute und man findet kaum Unterstützung wenn man ein Verfechter der natürlichen und gehörten Kühe ist, im Gegenteil man wird ausgelacht und verspottet.
    Aus meiner Sicht sollte von Seiten der Tierschützer zusammen mit den Politikern mehr unternommen werden, die Ställe sollten besser für die gehörnten Tiere gebaut werden und die Milchproduzenten sollten für die Haltung von gehörten Tieren belohnt werden. Es könnten auch Interessengruppen für „aussterbende Tierarten wie gehörnte Kühe“ gebildet werden.
    Im Moment ist die politische Debatte im Gange, ob es kantonale Tieranwälte braucht oder nicht. Meine Meinung ist nein und zwar aus folgenden Gründen:
    1. Das wären Anwälte von den Kantonen eingestellt –bringt nichts weil diese nicht gegen ihren Arbeitgeber kämpfen würden.
    2. Warum diese Aussage: ganz einfach, die Landwirtschaft ist heute verpolitisiert. die Politiker bestimmen welchen Auslauf und Platzbedarf usw. ein Tier haben darf/muss und somit wie ein Gebäude zu bauen hat. Ergo bestimmen dieselben auch, dass Hörner in den heutigen Ställen für Mensch und Tier zu gefährlich sind.
    3. Die Gesetze würden so gelegt, dass das gehörnte Tier einmal mehr keinen Schutz bekommt.
    4. Am Ende des Tages ist der Konsument der leidtragende, er wird NICHT informiert wie gut oder wie „verändert“ sein gekauftes Produkt ist.
    Es wäre toll, wenn wir Schweizer zur natürlichen Produktion zurückkommen würden, wir haben alle Mittel und das tolle Land dazu. Wir sollten uns weniger auf die Industrialisierung der Landwirtschaft als vielmehr auf die naturnahe Produktion mit Tieren, welche von uns als Lebewesen anerkannt sind, konzentrieren. Mit dem Ausland können und sollten wir nie versuchen mit zu halten, dies ist in weiten Teilen der Schweiz aus geographischen und topologischen Gründen gar nicht möglich.
    Roland Kohler, Heiligkreuz
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.