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Versicherung für Ausländer

Moin ich komme aus Deutschland und gehe im Sommer zum ersten mal zAlp. Was würdet ihr sagen. Soll ich mich für die Zeit bei meiner heimischen Krankenkasse freiwillig versichern oder mich bei einer schweizerischen anmelden?

Kommentare

  • "Das Gesetz schreibt vor, dass alle Arbeitnehmer in der Schweiz sich bei einer Schweizerischen Krankenkasse versichern müssen, auch für kurze Zeit. Also lohnt es sich, für die Dauer eines Alpsommers die Krankenkasse in Deutschland zu sistieren und sich in der Schweiz, evtl. bei der örtlichen bäuerlichen Krankenkasse anzumelden. Einige Bauern haben eine Globalversicherung für ihren Betrieb und die Alp. Damit kann das Alppersonal ohne grossen administrativen Aufwand angemeldet und versichert werden."
  • bearbeitet Februar 2010
    hallo ich komme aus südtirol und war letzen sommer auf einer alp in der schweiz.leider habe ich noch keine versicherungsdokumente oder anmeldepapiere bekommen.dauert das immer so lange? 01.02.2010
  • Lieber Markus,
    ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber gehe mal davon aus, dass Du entgegen
    Deinem Wissen vom Betreiber/Pächter garnicht angelmeldet wurdest, klar ausgedrückt
    Du hast schwarz gearbeitet.
    So erging es mir und weiteren sage & schreibe 7 anderen Mitarbeitern(Personal hat sich
    während der Alpzeit zweimal erneuert), abgesehen von 2 ausländischen Mitarbeitern, die
    sich auf eine Schwarzarbeit eingelassen haben, wurden alle anderen vom Pächter grob
    belogen und uns in der Annahme belassen, dass wir offiziell auf der Alp unserer Arbeit
    verrichten.
    Es wurden sogar fingierte Lohnabrechnungen herausgegeben, die der Seriosität im
    nachhinein in keinsterweise statthielten.
    Also wie gesagt, entweder hakst Du nochmals nach oder, um sicher zu gehen wende
    Dich an die AHV-Stelle des zuständigen Kantons.
    Denn: ohne jemanden beschuldigen zu wollen, ist Schwarzarbeit auf der Alp eher die
    Regel als die Ausnahme.
  • interessante These - (Schwarzarbeit auf der Alp sei eher die Regel als die Ausnahme) Ich hab in etwa 15 'Ganzsommeranstellungen' nie erlebt, dass man versucht hat, mich schwarz anzustellen, hab aber fast ausschliesslich für Genossenschaften gearbeitet.
    Wie erlebt ihr's denn in Anstellungen bei Privat- oder Pachtalpen?
  • Um Gottes Willen, nur kein Generalverdacht, wenige schwarze Schaffe dürfen nicht
    prinzipell rufschädigend für alle anderen seriös wirtschaftenden Alpen herhalten.

    Richtig ist jedoch, dass diese Erfahrungen der Scharzbeschäftigungen ausschließlich auf Privat- und Pachtalpen
    gemacht wurden. d. h. aber auch nicht, dass im Unkehrschluß diese grundsätzlich so verfahren und die Leute über
    den Leisten ziehen...

    Ein konkretes Beispiel möchte ich hier nennen (sh. auch Beitrag "schlechte Erfahrungen" von Doc Snyder v. 18. Nov. 2008),
    das eine Alp im Wallis betrifft, und dort seit Jahr und Tag auf der Tagesordnung steht.

    Das makabare dabei ist, da die optische Erscheinung des Pächter sehr ansprechend, er seriös, kompetent und eloquent daherkommt,
    ihm das Personal uneingeschränkt Vorschußlorbeeren gewährte und somit Glauben und Vertrauen schenkte.
    Jedoch um am Ende der Alpzeit zu der Feststellung zu gelangen, dass alles gefaket war, und dieses Vertrauen
    der Mitarbeiter schamlos ausgenutzt wurde.

    Den Namen der Alp und des Pächters hier zu nennen wäre zwecklos, da er eh von zalpmin wieder entfernt wird.
    Ich möchte auch nicht, trotz schlechter Erfahrungen den Pächter denunzieren, jedoch anderer-
    seits würde ich es mehr als anständig finden, dass Nachfolger aufgeklärt werden, um von vornherein
    sehr aufmerksam die Praktiken des Betreibers zu durchschauen und dem entgegenwirken.

    Also nochmals abschließend gesagt: Augen offenhalten, nachfragen, und wie bereits schon einmal
    hier im Forum empfohlen wurde, auch wenn es den Eindruck der Renitenz erweckt, unbedingt
    die Tel.-Nr. der vorherigen Mitarbeiter geben lassen, um dort nachzuhaken.
  • bearbeitet Dezember 2014
    Genau,
    Und wenn man weniger als 3 Monaten in der Schweiz bleiben möchte, sollte man wissen, ob die eigene Krankenversicherung auch international abdeckt oder nicht!
    Weil falls nicht würde ich mich schon informieren, ob es möglich wäre, sich in der Scwheiz versichern zu lassen. vielleicht ist günstiger als eine internationale Krankenversicherung!.

    Man könnte sich bei https://www.comparis.ch/
    eine online Versicherungsvergleich über alle
    Versicherungen der Schweiz informieren, oder bei bfox.ch, online Versicherungsplattform, welche unter anderem kostenlose und unverbindliche Beratung eines Maklers o. Beraters bietet.
  • Hallo,
    ich gehe für 4 Monate auf die Alp. Bin aus Deutschland. MUSS ich mich in der Schweiz krankenversichern?
    Der ADAC bietet nämlich z.B. einen Versicherungsschutz für 4 Monate für 130 Euro an. Laut ADAC darf ich damit auch einer Arbeit nachgehen. Weiß allerdings nicht, ob das auch die Schweiz erlaubt...??
    danbke für antworten
  • Hallo Lila Laura
    am besten du fragst konkret bei ADAC nach. Dann bekommst du sicher eine richtige Antwort. Und die kannst du dann direkt hier im Forum wieder reinkopieren.
    Dank und Gruss, zalp
  • bearbeitet Dezember 2014
    Tja, dachte ich auch... aber die wissen das leider auch nicht so genau.
    Die sind der Meinung, dass es ausreicht, aber ich habe eben bei z.B.
    http://www.kvg.org/de/versicherungspflicht-_content---1--1034.html
    gelesen, dass es nur geht, wenn der Versicherungsschutz dem der Schweiz äquivalent ist... und das weiß keiner so recht...
    bin noch am forschen und werde das Ergebnis berichten.
    Falls jemand Erfahrung hat, wär ich froh über Antwort!!
    LG
  • So, nun habe ich es herausgefunden. Die AOK Lindau konnte mir Antwort geben:
    Als Arbeitnehmer in der Schweiz muss ich bei einer GESETZLICHEN Krankenversicherung versichert sein. Es geht auch eine deutsche KV, dann allerdings muss ich mich in der Schweiz von der Versicherungspflicht befreien lassen. Am günstigsten ist aber eine KV inder Schweiz abzuschließen, wenn man davon ausgeht, dass man nicht krank wird, mit hoher Franchise, Agrisano.
    viele Grüße
    Laura
  • Hallo zusammen,
    ich gehe während meines (bezahlten, also normal krankenversicherten) Urlaubs in der Schweiz auf eine Alp. Hat jemand Erfahrung, ob in solchen Fällen irgendwelche Sonderdinge beachtet werden müssen?
    Vielen Dank und Grüße,
    Manuela.
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